ADHS bei jungen Erwachsenen: Die Diagnose im Newsfeed

„Nimm einen Finger runter, wenn…“ Elisa* scrollt durch TikTok. Millionen junge Menschen sehen dort Clips, die in Sekunden Hinweise auf ADHS versprechen. Doch die Realität der Diagnose ist häufig komplexer. 

Die Stimme aus dem Handy klingt ruhig, fast spielerisch. Im Hintergrund läuft hektische Musik. Eine junge Frau hält ihre Hände in die Kamera. Für jedes Symptom, das genannt wird und auf einen zutrifft, soll man einen Finger senken: „…du ständig prokrastinierst“. Ein Finger runter. „…du unkonzentriert bist“. Noch einer. Am Ende des Videos hat Elisa fast alle Finger unten. Dann erscheint der Satz: „Du hast wahrscheinlich ADHS“. Einige User*innen kommentieren: „Das erklärt mein ganzes Leben“. Oder „Vielleicht sollte ich mich testen lassen“.

Was ist ADHS?

ADHS ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung und steht für „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung“. Die Erkrankung beginnt bereits in der Kindheit. Sie beeinflusst vor allem die Aufmerksamkeit und Konzentration, aber auch die Impulskontrolle. Typische Symptome sind außerdem innere Unruhe und starke Ablenkbarkeit.  ADHS zeigt sich jedoch nicht bei allen Menschen gleich. Viele Betroffene sind besonders kreativ oder können sich bei für sie interessanten Themen extrem stark fokussieren („Hyperfokus“). Die genaue Ursache für ADHS ist nicht vollständig geklärt. Man weiß aber, dass genetische Faktoren und Unterschiede in der Verarbeitung von Botenstoffen im Gehirn eine große Rolle spielen.

Auf der Suche nach Antworten

Auch die 18-Jährige Elisa denkt über einen Test nach. Nächstes Jahr macht sie Abitur, danach möchte sie ein duales Studium beginnen. Vor wenigen Monaten hat ihre ältere Schwester die Diagnose ADHS bekommen. ADHS ist genetisch vererbbar und tritt daher in manchen Familien gehäuft auf. Daher begann Elisa, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen: „Ich vergesse oft Sachen, mache Dinge gleichzeitig oder verschiebe sie immer weiter“, erzählt sie. „Ich kann nie stillsitzen und muss immer was machen“.

Auf Social Media hat sie Rat gefunden. Besonders gerne schaut sie Clips von jungen Frauen, die offen über ihren Alltag mit ADHS sprechen. Vor allem die persönlichen Erfahrungsberichte interessieren sie. Wie organisieren andere ihren Alltag? Welche Strategien helfen ihnen?

Mental-Health-Content auf TikTok oft falsch

Elisa ist mit dieser Erfahrung nicht allein. Auf Social Media stoßen viele junge Menschen erstmals auf Inhalte über ADHS und andere psychische Erkrankungen. Das weiß auch Dr. Benedikt Langenbach. Der psychologische Psychotherapeut hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen eine Studie zu Mental-Health-Content auf TikTok mit durchgeführt.

Der Ausgangspunkt der Untersuchung: Immer häufiger kommen Menschen mit konkreten Verdachtsdiagnosen in psychotherapeutische Sprechstunden. „Patientinnen und Patienten benutzen plötzlich Fachbegriffe, die wir vorher nie besprochen haben“, sagt Benedikt Langenbach. „Da war die Frage: Woher kommt das eigentlich?“

Dr. Benedikt Langenbach Foto: Benedikt Langenbach

Für die Studie analysierten die Forschenden jeweils 30 zufällig ausgewählte deutschsprachige TikTok-Videos zu sechs psychischen Erkrankungen. ADHS war darunter mistgeklickt – 440 Millionen Aufrufe hatte der Hashtag #ADHS zum Untersuchungszeitpunkt im Januar 2024 auf dem deutschsprachigen TikTok.

Die Ergebnisse der Stichprobe bestätigen, was viele Psychotherapeut*innen laut Benedikt Langenbach in ihren Praxen erleben: Über psychische Krankheiten kursieren viele Falschinformationen. Nur etwa 19 Prozent der untersuchten Videos beschränkten sich auf fachlich korrekte Aussagen. Die übrigen Beiträge enthielten darüber hinaus laut Studie entweder falsche Aussagen, stark verallgemeinerte Symptome oder persönliche Erfahrungsberichte. Gerade Letztere seien nicht zwangsläufig falsch, sagt Psychotherapeut Benedikt Langenbach. Problematisch werde es aber, wenn aus einzelnen Erfahrungen allgemeine Aussagen über die Krankheit abgeleitet würden.

Spezifisch auf ADHS bezogen war das Ganze noch deutlicher: Nur 3 der 30 Videos waren fachlich korrekt.

Ergebnisse der Studie

Für die Studie Insufficient Quality of Mental Health Information on German-Speaking TikTok: A Content Analysis“, veröffentlicht im Februar 2026, analysierten die Forschenden der Universität Duisburg-Essen 177 deutschsprachige Videos von TikTok zu ADHS, Depressionen, Autismus, Angststörungen, Narzissmus und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Zusammen hatten die Videos mehr als 94 Millionen Aufrufe.

Das Ergebnis der Analyse: Nur 19,2 Prozent der untersuchten Videos vermittelten ausschließlich korrekte Informationen über die jeweilige Störung. Ein Drittel der Beiträge (33,3 Prozent) enthielt falsche Aussagen, weitere 18,1 Prozent stellten die Symptome übergeneralisiert dar. Fast jedes dritte Video (29,4 Prozent) enthielt darüber hinaus persönlichen Erfahrungsberichte von Betroffenen.

Wahrer Kern, aber ohne Zusammenhänge

Creator*innen mit hohen Followerzahlen wie „kirmesimkopf“ oder „nessadhs“, die Elisa regelmäßig schaut, versuchen, ADHS mithilfe der Sozialen Medien zu enttabuisieren. Doch Social Media Plattformen wie TikTok oder Instagram funktionieren nach eigenen Regeln: Je unterhaltender und verständlicher die Inhalte, desto eher bleiben Nutzer*innen dran. Das kann dazu führen, dass in vielen Videos über psychische Erkrankungen komplexe psychologische Zusammenhänge auf wenige Sekunden reduziert werden.

„Das Problem an den Videos ist weniger das komplett offensichtlich Falsche“, sagt Benedikt Langenbach. Viel eher seien es die Verallgemeinerungen. Denn viele Videos würden Symptome wie Vergesslichkeit, Unruhe oder Konzentrationsprobleme benennen – Dinge, die viele Menschen aus dem Alltag kennen. Genau deshalb wirkten die Inhalte so nachvollziehbar, seien aber oft schwer einzuordnen. „Natürlich stimmt es, wenn man sagt: ‚Menschen mit ADHS sind unkonzentriert‘, aber nur weil man jetzt mal unkonzentriert ist, hat man nicht direkt ADHS.“

Schwierig seien diese Inhalte, weil sie einen wahren Kern hätten, aber wichtige Zusammenhänge wegließen. Laut Studie sind vor allem Videos von Laien problematisch und enthalten häufiger Falschinformationen.

Wenn ADHS durchs Studium auffällt

„Ich habe schon immer gewusst, dass bei mir irgendwas anders ist“, erzählt Annika rückblickend, wenn sie an ihr Leben vor der ADHS-Diagnose denkt. Ihre Diagnose bekam sie 2024, da war sie gerade 24 Jahre alt und stand kurz vor ihrer Masterarbeit. Die Antwort darauf, was anders war, erhielt sie jedoch nicht auf TikTok, sondern ausgerechnet in einer Vorlesung.

Im Hörsaal war ihr iPad ihr stetiger Begleiter. Andere schrieben – wenn überhaupt – Stichpunkte mit, sie fast alles: Formeln, Erklärungen, ganze Sätze. Ihr Stift bewegte sich pausenlos über den Bildschirm. Trotzdem schweiften ihre Gedanken immer wieder ab. „Ich habe mich wirklich angestrengt, zuzuhören“, sagt sie. „Das hat nicht funktioniert.“ Manchmal, erzählt sie, habe sie innerlich bis zehn gezählt – und trotzdem nicht mehr gewusst, worum es gerade ging. Also schrieb sie weiter mit. Für andere wirkte das organisiert, ehrgeizig. Dass es eine Bewältigungsstrategie war, merkten ihre Kommilitonen*innen nicht, profitierten sogar eher davon, weil Annika ihre Notizen oft weitergab. „Aber wenn ich mir die Notizen später angeschaut habe, wusste ich selbst teilweise nicht mal mehr, dass ich das aufgeschrieben hatte.“

ADHS im Erwachsenenalter

ADHS gilt als eine entwicklungsneurologische Störung, die bereits in der Kindheit beginnt. Seit einigen Jahren steigt aber auch die Zahl der Menschen, die erst im Erwachsenenalter diagnostiziert werden: von 2015 bis 2024 in Deutschland auf das Dreifache. Das heißt: Von 10.000 gesetzlich Versicherten werden heute etwa 26 im Jahr neu diagnostiziert, 2015 waren es nur neun. Das zeigt eine Auswertung von Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Viele Betroffene erhalten ihre Diagnose laut Dr. Mona Abdel-Hamid erst spät, da die Erkrankung in der Kindheit nicht auffällt oder kompensiert wird. Obwohl sich Symptome im Laufe der Zeit verändern können, bleibt ADHS in der Regel lebenslang bestehen. Es handelt sich um eine chronische Störung, die nicht heilbar ist.

„Aber du kommst doch klar“

Schon in der Schule merkte Annika, dass ihr manche Dinge schwerer fielen als anderen. Trotzdem schrieb sie gute Noten – „zumindest in den Fächern, die mich interessiert haben“. Ihr Bruder wurde bereits als Kind mit ADHS diagnostiziert, bei ihr selbst fiel die entwicklungsbiologische Störung lange nicht auf.

Dr. Mona Abdel-Hamid Foto: Mona Abdel-Hamid

Dass ADHS gerade bei Mädchen oder Frauen häufig spät erkannt wird, ist nicht ungewöhnlich, sagt Diplom-Pychologin Dr. Mona Abdel-Hamid von der ADHS-Diagnostikambulanz des LVR-Universitätsklinikums in Essen. Manche Betroffene seien sehr intelligent und könnten Schwierigkeiten lange kompensieren. Andere hätten Eltern und feste Strukturen, die vieles auffingen. „Eine Schule gibt ja viel Struktur vor“, sagt sie weiter. „Und dann kippt es halt im Studium.“ Dort falle dann plötzlich das Gerüst weg, das viele vorher stabilisiert habe.

Genau so erlebte es auch Annika. Im Medizinphysik-Studium funktionierten ihre Strategien irgendwann nicht mehr. In den Semesterferien wollte sie für anstehende Prüfungen lernen. Aber stattdessen putzte sie Fenster, räumte auf oder erledigte andere Aufgaben in der Wohnung. „Ich habe effektiv keine Minute gelernt“, erzählt sie. Sie habe sich zwar gezwungen, am Schreibtisch sitzen zu bleiben, aber ihre Gedanken seien ständig woanders gewesen. Wenn sie anderen von ihren Problemen erzählte, hörte sie oft denselben Satz: „Aber du kommst doch klar“.Annika lacht kurz. „Ja“, sagt sie. „Aber mit welchem Aufwand?“

Ruhe im Kopf

Mit der Zeit beginnt sie, sich intensiver mit ADHS auseinanderzusetzen. Sie liest Fachartikel und recherchiert im Internet. Social Media nutzt sie kaum als Quelle.

Aber damals seien psychische Erkrankungen dort auch noch nicht so diskutiert worden, erzählt sie. Gleichzeitig sieht sie aktuelle Entwicklungen kritisch: „Jeder Mensch hat irgendwo die Symptome, die da angesprochen werden“, sagt sie. Deshalb entschied sie sich schließlich für eine professionelle Diagnostik. Sie wollte wissen, ob ihre Probleme noch im „normalen Maß“ lagen – oder eben nicht.

Vorher probierte sie allerdings etwas anderes aus: die Medikamente ihres Bruders. An diesem Tag setzte sie sich zum Lernen an ihren Schreibtisch. Stunden später bemerkte sie plötzlich, dass ihr vom Sitzen der Rücken wehtat. „Das passiert mir nie“, sagt sie und lacht. Normalerweise wechsle sie ständig die Position, stehe auf oder schweife gedanklich ab. „Ich habe gedacht: So funktioniert das also im Gehirn von anderen Menschen?“ Zum ersten Mal sei es „leise“ in ihrem Kopf gewesen.

Worte für die eigenen Probleme finden

Was Social Media besser leisten kann als Fachartikel, ist der Austausch untereinander. Deshalb bewertet Benedikt Langenbach die Sichtbarkeit von psychischen Erkrankungen dort auch nicht grundsätzlich negativ. Er habe durchaus schon Patientinnen und Patienten erlebt, die mit einer Verdachtsdiagnose gekommen seien – und recht gehabt hätten. Social Media könne helfen, sich mit psychischer Gesundheit auseinanderzusetzen, Erfahrungen zu teilen oder überhaupt erst Worte für eigene Probleme zu finden. „Gleichzeitig gibt es aber natürlich auch Momente, wo ich sagen muss: Ich glaube, da haben Sie was falsch verstanden oder, so, wie Sie das da gesehen haben, stimmt es eigentlich nicht ganz.“

Gerade, wenn Menschen sich über Monate hinweg sicher seien, ADHS zu haben, sei eine andere Diagnose für viele schwierig zu akzeptieren. „Im Zweifelsfall muss man dann aber sagen: Da sind die Diagnosekriterien eindeutig.“

ADHS-Diagnose bei Erwachsenen

Ein TikTok-Selbsttest soll einem teilweise in unter einer Minute zeigen, ob man ADHS hat. Eine ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen dauert mehrere Sitzungen, weiß Mona Abdel-Hamid. Denn für eine Diagnose muss der gesamte Lebensverlauf betrachtet werden. Entscheidend sei dabei vor allem, ob die Symptome bereits in der Kindheit bestanden hätten. Dazu gehören in der Diagnostik als wichtiger Baustein auch die Grundschulzeugnisse.

Als Annikas Neurologe sie aufforderte, diese mitzubringen, war sie erst verwirrt. Doch als sie selbst die Kommentare ihrer Lehrer*innen las, verstand sie, warum. Dort standen Sätze wie: „lenkt Mitschülerinnen ab“ oder „zappelt auf dem Platz herum“.

Neben Gesprächen und Zeugnissen gehören aber auch standardisierte Fragebögen und Aufmerksamkeitstests zur Diagnostik. „Wir arbeiten da ein bisschen wie Sherlock Holmes“, sagt Mona Abdel-Hamid. „Man muss erst einmal alles andere ausschließen.“ Denn ähnliche Symptome könnten viele Ursachen haben: Depressionen, Angststörungen, chronischen Stress oder Schlafprobleme.

TikTok mit Vorsicht nutzen

Benedikt Langenbach und Mona Abdel-Hamid finden, dass junge Menschen weiterhin Content über psychische Gesundheit konsumieren sollten. Entscheidend sei dabei aber, wie sie das tun. „Wie immer im Internet ist gute Quellenkritik wichtig“, sagt Benedikt Langenbach. Und wenn man sich online wiedererkenne und einen Leidensdruck spüre, sei es der richtige Weg, eine*n Expert*in aufzusuchen.

Viele Menschen würden durch die Videos überhaupt erst merken, dass ihre Probleme ernst genommen werden könnten, fügt Mona Abdel-Hamid hinzu. Ihr ist auch wichtig, ADHS nicht nur als Defizit zu betrachten. Viele Betroffene seien besonders kreativ, spontan oder hätten ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. „Wir dürfen nicht nur auf das schauen, was nicht funktioniert“, sagt sie.

Zwischen Klischee und Realität

Für Annika war die am Ende Diagnose vor allem eins: Eine Erleichterung. Nicht, weil dadurch alles einfacher geworden sei. Sondern weil sie zum ersten Mal eine Erklärung für viele Dinge hatte. „Ich bin nicht einfach komisch“, sagt sie und lacht. Heute nimmt sie Medikamente, die ihr helfen, sich besser zu konzentrieren. Und promoviert. „Die Medikation macht dabei nur eine Tür auf zu Fähigkeiten, die schon da waren“, betont Mona Abdel-Hamid. Therapie, Strategien im Alltag und der Umgang mit der eigenen Diagnose blieben trotzdem wichtig. Das weiß auch Annika. An manchen Tagen wirken die Medikamente abends nicht mehr so gut. Trotzdem lernt sie immer besser, mit ihrer ADHS umzugehen.

Betroffene und Expert*innen sind sich einig: ADHS ist durch Social Media sichtbarer geworden – aber auch wenn es dort häufig so einfach dargestellt wird, macht es die Krankheit nicht weniger komplex und den Umgang damit nicht unbedingt einfacher.

Bis heute ist das Bild von Menschen mit ADHS stark von Klischees geprägt. „Viele denken bei ADHS immer noch an kleine Jungs, die laut sind“, sagt  Mona Abdel-Hamid. „Aber so sieht es eben nicht bei allen aus.“ Trotzdem erlebe sie auch, dass die Aufmerksamkeit in den Sozialen Medien dazu führe, dass manche ADHS als „Modediagnose“ abtun.  Auch deshalb wollen manche Betroffene ihre Diagnose nicht öffentlich machen. Die Sorge, nicht ernst genommen oder als „TikTok-selbstdiagnostiziert“ abgestempelt zu werden, ist groß.

Elisa wünscht sich mehr Akzeptanz. Und, „dass ADHS nicht immer als etwas schlimmes gesehen wird“. Als gefährlich empfindet sie die Inhalte auf den Sozialen Medien nicht. Ob aus ihrer Selbstdiagnose irgendwann eine echte wird, weiß sie noch nicht. Erst einmal scrollt sie weiter durch TikTok, auch wenn sie weiß, dass viele Inhalte dort stark vereinfacht dargestellt sind. Wieder erscheint ein Video über ADHS auf ihrem Bildschirm. Wieder geht es um Konzentration, Reizüberflutung und Vergesslichkeit. Sie bleibt kurz hängen. Dann wischt sie weiter. Einen Finger nimmt sie diesmal nicht runter.

*Name von der Redaktion geändert 

Beitragsbild: chenspec / Pixabay.com 

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