Dortmunder Weihnachtsstadt startet – das ist neu

Noch sind die Lichter des Dortmunder Weihnachtsbaums aus. Foto: Johanna Eller

Weihnachtsstadt? Richtig gelesen. Es wird wohl noch etwas dauern, bis man nicht mehr vom Weihnachtsmarkt, sondern von der „Dortmunder Weihnachtsstadt“ spricht. Nicht die einzige Neuheit in diesem Jahr. Hier ein Überblick.

Auch am ersten Tag schlenderten schon einige Besucher durch die Innenstadt. Foto: Johanna Eller

Die Weihnachtsbuden haben seit heute ihre Türen geöffnet, die offizielle Eröffnung durch den Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) mit der Einschaltung der 48.ooo LED-Glühlampen am Weihnachtsbaum findet am kommenden Montag statt.

Wer sich kirchlich auf den Weihnachtsmarkt einstimmen möchte, kann bereits am 1. Advent (1. Dezember, 11 Uhr) an dem ökumenischer Festgottesdienst an der Bühne „Alter Markt“ mit dem Melanchthon Bläserchor teilnehmen.

Öffnungszeiten der Weihnachtsstadt

Zeitraum: 21.11. – 30.12.2019 (24.11. und 25.12. geschlossen)
– montags – donnerstags, 10 – 21 Uhr
– freitags und samstags, 10 – 22 Uhr
– sonntags, 12 – 21 Uhr
– 24.12., 10 – 14 Uhr (nicht alle Aussteller)
– 26.12., 12 – 21 Uhr
Am 1. Dezember ist zusätzlich verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt.

Die rund 300 Weihnachtsbuden verteilen sich über verschiedene Orte und Plätze der gesamten Innenstadt – von der Katharinenstraße, wo ein neues Tor die Besucher begrüßt, über den Petrikirchplatz und die Kampstraße bis hin zur Kleppingstraße.

Dortmunder Weihnachtsbier

Das Dortmunder Weihnachtsstadt-Bier gibt es nur an einem einzigen Stand. Foto: Johanna Eller

Ebenfalls neu in diesem Jahr ist das eigens für die Weihnachtsstadt gebraute Bier, das nur an der Petrikirche am „Go-Gärtchen Glühwein“-Stand 902 ausgeschenkt wird. 0,3 Liter kosten drei Euro, zuzüglich drei Euro Pfand.

Der Glühwein ist dieses Jahr um 50 Cent teurer. Ein Glühwein kostet jetzt drei Euro, zuzüglich drei Euro Pfand. Serviert wird der Glühwein in der jährlich neuen Dortmunder Glühweintasse. Herzförmig ist sie in diesem Jahr und erinnert an ein Lebkuchenherz: Außen braun, innen rot und mit zahlreichen Dortmund-Motiven – vom Rathaus über den Riesen-Weihnachtsbaum bis hin zum Dortmunder U – geschmückt. Mit Gold auf Braun steht der Schriftzug „Dortmunder Weihnachtsmarkt“ auf der Tasse.

Auf der Tasse heißt es noch Weihnachtsmarkt und nicht Weihnachtsstadt. Foto: Johanna Eller

Aber heißt es dieses Jahr nicht Weihnachtsstadt? Die Tassen habe man schon im März und damit vor der Entscheidung zur Umbenennung bestellen müssen, erklärte Günter Wendler vom Schaustellerverein Rote Erde gegenüber den „Ruhrnachrichten“.

Konzert für „Lichtblicke“

Die WDR-Weihnacht, ein Konzertnachmittag, der in den vergangenen Jahren stets mehrere tausend Besucher anzog, findet dieses Jahr nicht statt. Stattdessen laden der Dortmunder Lokalsender Radio 91.2 und Radio NRW am 5. Dezember (Donnerstag) zu einem Konzert im Rahmen der Aktion „Lichtblicke“ ein. Neben Phillip Dittberner, der mit „Wolke 4“ einen Hit landete, steht die Dortmunder Band Max im Parkhaus auf der Bühne des Alten Markts.

Sicherheitskonzept erweitert

Um die Weihnachtsstadt gibt es wieder mobile und stationäre Sperrungen, die um ein Lkw-Einfahrtverbot für den inneren Wallring ergänzt wurden. In der Zeit der Weihnachtsstadt ist die Zufahrt für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen täglich von 13 bis 23 Uhr nicht mehr möglich. Darüber hinaus gibt es verstärkte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt. Der städtische Kommunale Ordnungsdienst hat seine Arbeits- und Präsenzzeiten an die Weihnachtsstadtzeiten angepasst.

Öffnungszeiten der Citywache
An der Citywache (Brüderweg 6-8) nehmen Mitarbeitende Hinweise, Anzeigen und Beschwerden entgegen sowie stehen für Auskünfte und Informationen bereit. Die Öffnungszeiten sind donnerstags von neun bis 21 Uhr, freitags und samstags von 9 bis 22 Uhr und sonntags (außer Totensonntag, 24. November) von 12 bis 20 Uhr.

Mehr Schienenverkehr

Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) stellen sich auf die Vorweihachtszeit ein. Alle Stadtbahnlinien fahren montags bis samstags bis circa 20 Uhr im Zehn-Minuten-Takt, nur die U41 fährt zwischen Brechten und Brambauer im 20-Minuten-Takt. Auf den Linien U41, U42 und U47 fahren die Bahnen auch sonntags alle zehn Minuten bis circa 21 Uhr. An den kommenden Samstagen sollen zudem bis in die späten Abendstunden Zwei-Wagen-Züge oder längere Stadtbahnen die Kapazitäten der Stadtbahnlinen erhöhen.

Beitragsbild: Johanna Eller

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