Rettungsschiff bekommt Windschutz von Malta – darf aber nicht anlegen

Das Rettungsschiff „Lifeline“, mit über 200 Flüchtlingen an Bord, darf in maltesische Gewässer einfahren. Das teilte die Hilfsorganisation „Mission Lifeline“  über ihren Twitteraccount mit. Allerdings nur um Windschutz zu suchen und nicht um einen Hafen anzusteuern. 

234 Flüchtlinge hatte die Besatzung der Lifeline vor der libyschen Mittelmeerküste gerettet. Seit sechs Tagen wartet das Schiff auf die Erlaubnis, in einem europäischen Hafen anlegen zu dürfen. Der Inselstaat Malta willigte ein, eine solche Erlaubnis zu erteilen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Geflüchteten auf mehrere europäische Länder verteilt werden. Dem haben bisher Italien und Frankreich zugestimmt.

Drei weitere Staaten –  darunter Deutschland, die Niederlande und Spanien –  prüfen den Fall noch. Besondere Probleme gibt es in Deutschland, da das Bundesinnenministerium derzeit keine Anfragen dazu beantwortet.

Mehr von Janina Röttger

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