Polizeibericht: Dortmunder Nordstadt wird sicherer

Die Dortmunder Nordstadt wird laut Polizeibericht sicherer. Jahr für Jahr sinkt die Kriminaltitätsbelastung im Stadtteil. Grund hierfür sei die intensive Arbeit der Polizei gemeinsam mit den Sicherheitspartnern. 

Seit 2016 sank die Anzahl von rund 14.500 Fällen auf knapp über 10.500 Fällen in der Nordstadt, teilt die Pressestelle der Polizei Dortmund mit. Auch in den ersten beiden Monaten von 2020 lässt sich ein positiver Trend erkennen: So sank die Gesamtkriminaltität im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Gerade bei der Straßenkriminalität und beim Taschendiebstahl sind große Rückgange der Fallzahlen zu beobachten. Auch in Zeiten von Corona steigen die Gesamtfallzahlen nicht. Die Polizei führt dies auf ständige Kontrollen und Schwerpunkteinsätze zurück. Allein im ersten Quartal dieses Jahres gab es 32 Schwerpunktkontrollen und 162 Präsenzstreifen in der Nordstadt. Unterstützt wird die Polizei dabei von Ordnungspartnern der Stadt.

Auch die Zahlen der Betäubungsmittelkriminalität nehmen ab. Trotzdem erhöhte die Polizei in der Woche vom 25. Mai die Kontrollmaßnahmen. Dabei führte die Polizei abendliche Schwerpunktkontrollen am Borsigplatz, im Bereich des Nordmarktes oder im Keuningpark durch. Mit solchen Kontrollen wollen sie auch in Zukunft kriminelle Strukturen unter Druck setzten, heißt es in der Pressemittelung.

Nicht alle Straftaten gehen zurück

Obwohl die Gesamtfallzahlen der Kriminalität zurückgehen, gibt es auch Bereiche in denen die Fälle im letzten Jahr gleich geblieben sind. Darunter fallen Raubdelikte, Raubüberfälle auf der Straße und Gewaltkriminalität. Einen leichten Zuwachs gab es im letzten Jahr bei den Wohnungseinbrüchen, so stieg die Zahl um 16 Fälle auf 162 an.

Trotz alldem sieht Polizeipräsident Gregor Lange die Nordstadt auf der Erfolgsspur. Und sagt: „Die Anwohner, Geschäftsleute und Besucher der Nordstadt können darauf vertrauen, dass die Polizei Dortmund hier weiterhin einen Schwerpunkt setzen wird, um diesen Stadtteil immer sicherer zu machen.“ Aus dem Grund solle es bald an der Münsterstraße zusätzlich Videoüberwachung geben, fügte er hinzu.

Mehr von Anabel Schröter

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