Frei wie der Würfel: Was an Pen & Paper fasziniert

 

Für Pen & Paper werden verschiedene Materialien benötigt.
Für Pen & Paper werden verschiedene Materialien benötigt.

Schonmal was von Pen & Paper Spielen gehört? Für Nerds in Filmen und Serien sind diese Offline-Rollenspiele oft das Einzige,was sie je von ihren Computern und Comicbüchern weglocken kann. Allgemeiner kann man von Offline-Rollenspielen reden. Was der 26-jährige Nico Will daran so spannend findet, erklärt er KURT-Reporterin Annika. Die hat bei einem Spieleabend mit ihm auch eine eigene Antwort darauf gefunden.

Eine Insel, zwei Reiche, getrennt durch einen Fluss. Seit Generationen zerstritten. Einst hatte ein Vorfahre der Landesoberhäupter diesen Kontinent und die Insel darauf entdeckt. Nach einem Familienstreit teilte er den Kontinent in neun Reiche auf. Eins für jedes seiner Kinder, die von da an als Jarle ihre eigenen Reiche regierten. Aber damit war der Frieden noch längst nicht endgültig. Auf der Insel, die die Mitte des Kontinents bildet, stritten sich zwei Brüder. Der jüngere von beiden wurde mitsamt seiner Familie und seinem Volk in den Osten des Landes verbannt. Auch viele Jahre später hegen die Nachfahren des Jüngeren einen Groll gegen Skaaland. Dem Land im Westen des Flusses, das eigentlich ihre Heimat hätte sein sollen.

Das ist die Vorgeschichte des Abenteuers, in das Nico Will mich und zwei Mitspieler*innen an diesem Abend führt. Es ist das erste Mal, dass ich ein Pen & Paper spiele.

Stift, Papier und Kreativität: Wie Pen & Paper funktioniert

Wie genau das funktioniert, weiß ich noch nicht. Was ich schon weiß: Das Klischee, dass in einem Rollenspiel jeglicher Art alle verkleidet sind und mit Plastik-Waffen aufeinander losgehen, stimmt nicht. Meistens zumindest nicht. Es gibt viele unterschiedliche Spielweisen und Regelwerke für sogenannte Pen and Paper Spiele. Eins haben sie aber, wie der Name schon sagt, gemeinsam: Mehr als Stift, Papier und Würfel braucht man eigentlich nicht.

Die meisten Spiele starten mit der Charakterentwicklung. Die Spieler*innen überlegen sich Geschichten und vor allem Fähigkeiten für die Rollen, in die sie später schlüpfen wollen. Manchmal gibt es aber auch schon vorgefertigte Charaktere. In dem Abenteuer, durch das Nico mich geführt hat, bin ich in die Rolle von Freya geschlüpft. Eine große, starke Waffenschmiedin.

How To Build A Hero: Die Charaktererstellung

Am Anfang eines jeden Pen &Papers steht die Frage: Wer will ich sein? Dazu gehören Informationen wie Name, Alter und Statur. Viel wichtiger sind aber der Beruf und die Fähigkeiten. Dabei sollte alles stimmig sein: Eine kleine, schmächtige Kriegerin? Oder eine Kriegerin, die nicht gut kämpfen kann? Das passt nicht zusammen.

Freya ist nicht nur sehr einschüchternd, sondern auch eine, die gut kämpfen kann. Für sie habe ich mir dann passende Fähigkeiten überlegt, die sich in drei Bereiche aufteilen:

  1. Handeln:
    • Zweihandwaffen
    • Waffenbau
    • Prügeln
    • Feuer
  2. Wissen:
    • Fauna (Freya ist auf einer Farm groß geworden)
  3. Soziales:
    • Einschüchtern
    • Feilschen

Diesen Fähigkeiten gibt man dann Punkte. Je höher der Wert, desto besser beherrscht der Charakter die Fähigkeit und desto wahrscheinlicher ist es, dass eine passende Aktion beim Würfeln auch gelingt. Damit es nicht zu leicht wird, gibt es eine Maximalanzahl an Punkten, die man verteilen kann.

Der*Die Spielleiter*in führt diese Charaktere dann durch ein Abenteuer. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten: Man kann fertige Abenteuer kaufen, man kann sie sich aber auch selbst ausdenken. In der Geschichte sind einige Sachen fest vorgegeben, wie das Ziel, das verfolgt wird. Ansonsten sind die Spieler*innen komplett frei in dem, wohin sie gehen, mit wem sie reden und was sie tun. Nur manchmal müssen sie darum würfeln, ob eine Handlung auch gelingt.

How To Behave Like A Hero: Das Würfeln

Wenn in Serien Dungeons and Dragons gespielt wird, wird immer mal wieder mit unterschiedlichsten Würfeln entschieden, ob eine geplante Aktion glückt. Das System basiert zwar auf dem Zufall, willkürlich ist es allerdings nicht. Auch hier gibt es verschiedene Regelwerke. Wir haben nach dem Prinzip von How to be a Hero gespielt. Ein Beispiel:

Freya hat auf der Fähigkeit Feilschen einen Wert von 61. Das ist nicht sehr gut, aber auch nicht schlecht. Möchte sie Lavendel von einer Heilerin kaufen und dafür nur zwei statt drei Kupfermünzen bezahlen, muss sie mit der Heilerin feilschen. Ob das gelingt, entscheidet der Würfel. Wir haben zwei Würfel benutzt. Einen mit Zahlen von 0 bis 9 (wobei die 0 als 10 gilt) und einen mit Zahlen von 0 bis 90 (dabei dann in Zehnerschritten). Insgesamt konnte also maximal ein Wert von 100 in einem Wurf erzielt werden. Es gibt vier mögliche Ergebnisse:

  • Der Wert ist sehr klein. Das ist ein kritischer Erfolg. Dann funktioniert die Handlung nicht nur, es passiert auch etwas besonders Tolles. Zum Beispiel könnte die Heilerin den Lavendel sogar verschenken.
  • Der Wert ist kleiner als 61. Die Handlung gelingt.
  • Der Wert ist größer als 61. Die Handlung misslingt.
  • Ist der Wert sehr groß, ist es ein kritischer Misserfolg. Dann misslingt die Handlung nicht nur, es passiert auch noch etwas Schlechtes. Hier könnte die Heilerin zum Beispiel den Preis sogar erhöhen. Oder Freya wegschicken, ohne ihr überhaupt etwas zu verkaufen.

Außerdem wird gewürfelt, um zu ermitteln, wie viel Schaden ein Angriff zufügt (der Schaden entspricht dann dem gewürfelten Wert) oder um kleinere Angelegenheiten zu klären. Wie zum Beispiel die Frage, ob eine Wache uns bei unserem Vorhaben bemerkt. Dann legt der*die Spielleiterin fest, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 50% könnte zum Beispiel danach geschaut werden, ob der Wurf gerade oder ungerade ist.

Nico erklärt mir, nach welchem Regelwerk wir spielen werden und hilft mir bei der Charaktererstellung. Erst dann geht es los.

Der Kapitän steht einem äußerst ungewöhnlichen Trio entgegen. Eine große, starke Frau, die sich als Waffenschmiedin Freya vorstellt. Ein älterer, hagerer, verdreckter Mann, der sagt, er heiße Borris und sei Gaukler. Und eine kleine, schmale Schamanin, die sich unter dem Namen Gaiacora vorstellt. Sie wissen noch nicht, warum sie vor wenigen Minuten auf einem Schiff wach geworden sind, das unter feindlicher Flagge fährt. Der Flagge von Skaaland. „Ihr seid auserwählt worden, während der Feierlichkeiten in Skaastadt einen sehr wertvollen Gegenstand zu stehlen oder gar zu zerstören“, erklärt der Kapitän, „ Das Skaaschwert. Ihr wisst, dass die Eisenmienen das sind, was Skaaland ausmacht und dieses Schwert ist das Erste, das dort geschmiedet worden ist. Für sie ist es heilig. Aber seht euch vor: Wenn die Einwohner herausfinden, dass ihr aus dem Osten kommt, werden sie euch nicht freundlich gesonnen sein. Weigert ihr euch oder schafft es nicht, werdet nicht nur ihr, sondern auch eure Freunde und Familie dafür bezahlen.“

Die Spielleitung: Ein wichtiges Element bei Pen & Paper

Der 26-jährige Nico Will schreibt und leitet seine eigenen Pen & Paper Abenteuer.

Das Abenteuer, das damit für meinen Charakter Freya und ihre beiden Mitstreiter*innen beginnt, hat der 26-jährige Nico Will erst am Tag davor geschrieben. „Ich glaube, das hat insgesamt ungefähr vier Stunden gedauert“, schätzt er. Der Gladbecker Erzieher ist vor einigen Jahren zum ersten Mal auf der Spielemesse in Essen in Berührung mit Pen & Paper gekommen und hat danach eine Handvoll Runden mit Freunden und Freundinnen gespielt. Richtig auf den Geschmack gekommen ist er durch YouTube-Videos von Hauke Gerdes. Der hat zusammen mit den Rocket Beans, einer Medienproduktionsfirma, die ihre Karriere auf YouTube gestartet hat, Videos über das Spielgenre veröffentlicht. Gerdes ist einer der Autoren von How To Be A Hero: Ein Pen & Paper Regelwerk, das kostenlos im Internet verfügbar ist. „Das benutze ich immer für meine Spiele. Es ist gut für den Anfang geeignet, weil es relativ einfach ist und es gibt eine gute Community, die auch gerne mit Tipps weiterhilft“, erklärt Nico.

Durch die YouTube Videos war er schnell motiviert, eigene Spielrunden zu leiten. Das ist keine einfache Aufgabe, immerhin muss man auf die Ideen der Spieler*innen reagieren können und trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Abenteuers bei. Nico sagt dazu: „Man braucht als Spielleiter viel Erfahrung, denn es gibt unendlich viele Möglichkeiten dafür, was die Spieler tun können. Ich habe gar keine Chance, mir für jede vorher Szenarien und Folgen zu überlegen. Im Kleinen kann ich das aber tun.“

Der Schmetterlingeffekt: Entscheidungen und Konsequenzen im Pen & Paper

Für unser Abenteuer hat Nico eine Begegnung mit einem Jäger vorbereitet, die gut als Beispiel dient, welche Folgen Entscheidungen für den Spielverlauf haben können:

Als die Schamanin Gaiacora, die Waffenschmiedin Freya und der Gaukler Borris, getarnt als Gauklerbande in Skaastadt ankommen, wissen sie noch nichts. Nicht, wo sie das Schwert finden können und erst recht nicht, wie sie es stehlen sollen. Glücklicherweise haben sie auf ihrem Weg Halt gemacht, um einem jungen Mann zu Hilfe zu eilen, der bei der Jagd in seine eigene Falle getappt war und nun kopfüber an einem Seil von einem Baum baumelte. Aufgrund seines markanten Bartes trägt er den Spitznamen Ziege. Ziege ist nicht nur der Bruder einer Wache, sondern auch der Sohn der Besitzerin der Taverne „Zum Ziegenkopf“. Mit seiner Hilfe können die drei an den Wachen vorbei in die Stadt gelangen. Immerhin ist die Wache am Haupttor sein Bruder. Im Gespräch mit ihm finden sie heraus, wo das Schwert ist und dass es auf dem Fest eine zentrale Rolle spielen wird. Er ist hier heimisch und kennt sich mit den Traditionen aus. Ohne dabei Verdacht zu erregen, entlockt die vermeintliche Gauklerbande die Information, dass das Schwert vom Jarl nach Sonnenuntergang zum Festplatz gebracht wird.

Hätten wir Zieges Hilferufe ignoriert, hätten wir es wesentlich schwerer gehabt, an den Wachen vorbei in die Stadt zu kommen und auch später im Spiel wurde Ziege uns das ein oder andere Mal sehr nützlich. Hätten wir seine Notsituation ausgenutzt, um ihn auszurauben, wäre er nicht gut auf uns zu sprechen gewesen und wir hätten uns einige Steine in den Weg gelegt. Hätten wir ihn umgebracht, wären nach ein paar Stunden Wachen losgezogen, um ihn zu suchen. Das sind nur einige Beispiele dafür, wie meine Mitspieler*innen und ich in dieser Situation hätten reagieren können und welche Konsequenzen das gehabt hätte.

Schöpfer einer eigenen Welt: Keine Grenzen für Kreativität

Nico hat für seine Pen & Paper Welt eine eigene Karte erstellt. Foto: Annika Könntgen

Ebenfalls durch die YouTube Videos von Hauke Gerdes hat der 26-Jährige angefangen, eigene Abenteuer zu schreiben. In vielen gekauften Pen & Paper Abenteuern ist man zwar bereits sehr frei in seinen Entscheidungen, mit eigenen Geschichten in einer eigenen Welt kann man aber noch ein Stückchen weiter gehen. Seine Welt hat Nico von Grund auf aufgebaut. „Es ist an eine Wikingerwelt angelehnt, das Mittelalter an sich war mir zu weitreichend. Hier habe ich als Grundelemente die Natur, Gottheiten und Kämpfen. Und jeder hat eine Grundidee davon, was in einer solchen Welt abgeht. Wenn ich die Spieler vor einen Altar von Odin stelle, wissen sie, dass sie damit eventuell keinen Unfug anstellen sollten“, erzählt der Gladbecker. Für diese Welt hat er eine eigene Karte, eine eigene Geschichte, Traditionen und Gesetze geschaffen.

Von der Hauptstadt hat Nico einen Stadtplan gezeichnet. Foto: Annika Könntgen

So ist zum Beispiel Teil der Geschichte, dass der Kontinent einst nach einem Familienstreit auf die Kinder des Familienoberhauptes aufgeteilt worden ist. Weitere eigene Elemente hält sich Nico frei: „Die Tiere in meiner Welt können andere Eigenschaften haben als echte Tiere. Ohne eine Fähigkeit zu benutzen, soll niemand wissen, was zu tun ist, wenn sie zum Beispiel einem Bären begegnen. Und auch die Einführung von magischen Elementen möchte ich mir freihalten.“

 

How To Write An Adventure: Wie Nico beim Schreiben vorgeht

Ein Pen & Paper Abenteuer zu schreiben bedarf viel Kreativität, gerade weil es so viele Möglichkeiten gibt. Nico hat mir verraten, wie er beim Schreiben vorgeht und hat mir dabei verschiedene Etappen genannt.

  1. Die Grundidee. Hier war das die Ausgangssituation: Die Spieler*innen wachen auf einem fremden Schiff auf und wissen nicht, was los ist.
  2. Die Mission/Das Ziel. Welche Aufgabe müssen die Spieler*innen erfüllen? Hier sollten sie das Skaaschwert stehlen.
  3. Die Teilziele. In welchen Etappen kommen die Spieler*innen dem Ziel näher? Hier mussten sie erst einmal in die Stadt kommen. Dann mussten sie herausfinden, wo sich das Schwert befindet. Dann, wie sie das Schwert bekommen…
  4. Die Zwischenhandlungen. In welche Situationen geraten die Spieler*innen auf ihrem Weg? Hier haben sie unter anderem einen in Not geratenen Jäger getroffen. Wie sie in diesen Situationen reagieren, kann einen Einfluss auf das weitere Geschehen haben.
  5. Die Charaktere. Auf welche Personen könnten die Spieler*innen stoßen? Damit der*die Spielleiter*in nicht immer vollkommen spontan reagieren muss, sondern ein gewisses Gerüst hat, ist es empfehlenswert sich für einige Charaktere schon im Vorhinein zu überlegen, welche Eigenschaften sie besitzen, welche Fähigkeiten und Ähnliches. Hier zum Beispiel eine Heilerin, die Wachen, einen Fischer, Händler…

Frei, freier Pen & Paper: Was an dem Gesellschaftsspiel fasziniert

Mittlerweile hat Nico viel Zeit in Pen & Paper investiert: Er hat mehrere kleine Abenteuer geschrieben und arbeitet gerade an einem großen. Die Spielrunden selbst nehmen mehrere Stunden in Anspruch. Dafür, wieso er das macht und welche Faszination den Pen & Paper Spielen zugrunde liegt, hat er mehrere Antworten. „Es ist immer noch ein Rollenspiel. Man kann also in jede beliebige Rolle schlüpfen und sich ausprobieren. Fast wie im Improtheater“, erklärt Nico. Und das Besondere am Pen & Paper:  „Die unendliche Freiheit“, findet er, „Open World spiele sind ja so beliebt,, weil man machen kann, was man möchte und wann man es möchte. Und beim Pen & Paper habe ich zusätzlich unendliche Möglichkeiten.“ Die Spieler*innen können alles erkunden und alles versuchen, nichts ist vorprogrammiert. „Deswegen wird man auch selten müde vom Spielen“, erzählt Nico.

Die Unendliche Freiheit macht Pen & Paper besonders. Man kann machen was und wann man will.

Den Eindruck hatte ich bei unserem Abenteuer auch. Um unser Ziel zu erreichen, haben wir lange gegrübelt und Ideen ausgetauscht und sind letztendlich ganz schön kreativ geworden. Unsere Waffe der Wahl: Ein Bienenkorb.

Eine große Hilfe: Erfahrene Mitspieler*innen

Die Atmosphäre hat mich überzeugt. Nico hat für den Pen & Paper Abend sogar authentischen Eintopf gekocht. Foto: Annika Könntgen

Am Anfang wirkte alles sehr kompliziert und die vielen Möglichkeiten haben mich überfordert. Mir haben während meines Spiels vor allem zwei Aspekte sehr geholfen: Zunächst meine Mitspieler*innen und Nico als Spielleiter. Weil sie schon Erfahrung hatten, konnten sie mir Ratschläge geben, wenn ich nicht weiter wusste. Das war hilfreich, auch wenn ich glaube, dass auch unerfahrene Spieler*innen Pen & Paper mit einem guten Regelwerk zusammen entdecken und ausprobieren können. Der zweite Aspekt, der mir in meiner ersten Runde Pen & Paper geholfen hat, war das, was das Spiel aus meiner Sicht auch ausmacht: Die Freiheit und die Kreativität. Nachdem ich mich eingefunden hatte, haben sich die Ideen fast von selbst entwickelt. Und in einem Spiel, in dem alles möglich ist, gibt es ebenso viele Wege zum Ziel. Natürlich muss man sich darauf auch einlassen. Wenn man sich partout weigert, sich einzubringen, könnte das in einem sehr zähen Abend enden. Ich hatte allerdings einen so kreativen und interaktiven Spielabend wie noch nie. Unsere Belohnung: Ein herausragender Sieg im Kampf gegen das feindliche Skaaland.

„So wie ich das gehört habe, haben sie das Schwert erst heute Morgen wiedergefunden! Wobei von einem Schwert kaum noch die Rede sein kann. Den Griff haben sie unter ein paar Kohlestücke ausgegraben.“, erklärt der Kapitän, als das Trio am nächsten Morgen zurück auf dem Schiff sind. „Und ihr habt den Jarl verletzt. Damit habt ihr nicht nur eure Freiheit erkauft und die Freiheit eurer Familien, sondern auch noch einen ganz besonderen Lohn verdient!“ Diese Ehre erwartet Gaiacora, Freya und Borris in Form eines Abendessens mit ihrem eigenen Landesoberhaupt. Ihnen wird aus einer schwarzen, kristallinen Flasche eingeschenkt. Als sie trinken, fühlen sie sich unglaublich kräftig, aber auch sehr wütend.

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