Sea-Eye 4: Crew rettet in kurzer Zeit rund 330 Migranten

Die Sea-Eye 4 hat bereits rund 330 Migranten gerettet. Die Menschen waren in hochseeuntauglichen Holzbooten auf dem Mittelmeer getrieben. Mindestens zwölf der Flüchtlinge mussten sofort ins Krankenhaus.

Bereits in den vergangenen Tagen hatten die zivilen Seenotretter über Hilfseinsätze berichtet: Die Migranten brechen von Libyen und Tunesien nur mit kleinen Booten ausgerüstet auf. Ziel sind Italiens Küsten. Auf dem Mittelmeer droht den Migranten wegen der schlechten Ausrüstung Lebensgefahr. Laut der Vereinten Nationen starben in diesem Jahr schon mehr als 550 Menschen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

Unter den Menschen, die bereits am Sonntag an Bord des Schiffes gebracht worden waren, seien Kinder, ein acht Monate altes Baby und eine schwangere Frau gewesen, berichtete Sea-Eye. Das Schiff des 2015 in Deutschland gegründeten Vereins hatte Anfang des Monats den Einsatz zur Bergung von in Not geratenen Migranten im Mittelmeer aufgenommen.

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