Neuinfektionen erreichen Rekordhoch – NRW verschärft Corona-Regeln

Das Robert-Koch-Institut hat am Mittwochmorgen (12.01.) 80.430 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet – ein neuer Rekordwert. Damit liegt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 407,5. In NRW gelten jetzt bald auch für Geimpfte neue Einschränkungen.

Ab Donnerstag (13.01.) gilt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung. Dort, wo Besucher*innen keine Masken tragen können, gilt die 2G+-Regel. Zusätzlich zur Impfung ist also ein tagesaktueller Schnelltest nötig. Das betrifft beispielsweise Restaurants, Bars oder Fitnessstudios. Allerdings wird das Verfahren vereinfacht: Statt sich in einem Testzentrum testen zu lassen, reicht zum Beispiel auch ein Selbsttest unter Aufsicht des Restaurantpersonals. Personen, die geboostert oder aber mindestens doppelt geimpft und zusätzlich genesen sind, sind weiter von der Testpflicht befreit.

Für Veranstaltungen – egal ob drinnen oder draußen – gilt künftig eine Obergrenze von 750 Menschen. Das betrifft auch schon das BVB-Heimspiel gegen den SC Freiburg an diesem Freitag (14.01).

Grund für die steigenden Coronazahlen ist die ansteckendere Omikron-Variante – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der amerikanische Immunologe und Berater der US-Regierung, Anthony Fauci, fürchtet, dass sich bald fast alle Menschen mit Omikron infizieren werden. „Mit der außergewöhnlichen und beispiellosen Effektivität der Übertragung wird Omikron letztlich fast jeden finden”, so Fauci. Auch in Dortmund bestimmt Omikron bereits das Infektionsgeschehen. Laut dem Dortmunder Gesundheitsamt entfallen rund 85 Prozent der Neuinfektionen auf die Variante.

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