Bundesregierung hebt Reisewarnung für 29 europäische Länder auf

Die Bundesregierung hat beschlossen ab dem 15. Juni die Reisewarnungen für die meisten europäischen Länder aufzuheben. Das gab Bundesaußenminister Heiko Maas nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch bekannt.

Zunächst werden die Reisewarnungen für fast alle Partnerländer Deutschlands innerhalb der Europäischen Union aufgehoben. Dazu kommen Großbritannien und drei der vier Staaten des Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, die Schweiz und Liechtenstein. Da in Spanien und Norwegen noch über den 15. Juni hinaus Einreisesperren gelten, verzögert sich für diese beiden Länder die Aufhebung der Reisewarnungen. Für Spanien erwartet Maas eine Aufhebung der Einreisesperre zum 21. Juni. Die Reisewarnung soll unmittelbar danach aufgehoben werden.

Für die Reiseplanung stellt Maas aber klar, dass es keine weitere Rückholaktion für im Ausland gestrandete Deutsche geben wird. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung rund 240.000 deutsche Urlauber aus dem Ausland zurückgebracht. Die Reisewarnungen gelten seit Bundesaußenminister Maas sie am 17. März für alle 200 Länder der Welt ausgesprochen hatte.

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