UA Ruhr sucht nach Lösungen für Pendelverkehr zwischen den Universitäten

Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) möchte mit dem Projekt “InnaMoRuhr” das Pendeln zwischen den drei Universitäten erleichtern. Neben der TU Dortmund sind auch die Ruhr-Universität-Bochum und die Universität Duisburg-Essen beteiligt.

Im Moment dauere es noch zu lange, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von einer Universität zur anderen zu pendeln. Deshalb soll in dem Projekt durch Befragungen der Mobilitätsbedarf erhoben werden. Außerdem wollen die Forscher Lücken im Angebot des öffentlichen Nahverkehrs identifizieren, heißt es in einer Pressemitteilung der TU Dortmund vom Mittwoch (03.06.2020). Daraufhin wollen die Forscherinnen und Forscher neue Mobilitätsservices und Szenarien entwickeln. Anschließend sollen diese in einem Verkehrs-Simulator modelliert und überprüft werden. Das können zum Beispiel elektrisch angetriebene Shuttlebusse sein, die dann Simulationsexperimenten auf ihre Machbarkeit hin überprüft werden.

Die vielversprechendsten Optionen sollen dann auch im Realbetrieb getestet werden. Angehörige der drei UA Ruhr-Universitäten würden im Anschluss für einen Zeitraum von sechs Monaten die Möglichkeit erhalten, die neuen Pendeloptionen zu einem günstigen Tarif auf ihre Umsetzbarkeit zu testen. Laut Prof. Johannes Weyer von der TU Dortmund, der das Projekt koordiniert, sollen die neuen Ansätze dann auch dauerhaft umgesetzt werden. Deshalb wollen die Forscherinnen und Forscher auch örtliche Verkehrsanbieter wie DSW21, Bogestra und VRR mit einbeziehen.

Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von 2,36 Millionen Euro – mit rund 1,9 Millionen Euro stellt das NRW-Ministerium für Verkehr etwa 80 Prozent dieser Summe bereit. Neben “InnaMoRuhr” fördert das Land NRW noch 18 weitere Konzepte für digitale Lehr- und Lernformate an Hochschulen des Landes mit mehr als zehn Millionen Euro.

Der Pendelverkehr betrifft auch viele Studierende der TU Dortmund. Hier kooperieren einige Studiengänge zum Beispiel mit der Ruhr-Universität-Bochum, sodass Studierende für einzelne Seminare von Dortmund nach Bochum pendeln müssen.

Mehr von Emilia Knebel

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