China schickt erstes Modul für Raumstation ins All

Damit beginnt der Bau der neuen Station “Tiangong”, die irgendwann die ISS ablösen könnte. 

Um 11:23 Uhr Ortszeit hob die Rakete des Typs “Langer Marsch 5B” auf der Insel Hainan ab, um das Kernmodul der neuen Raumstation ins All zu befördern. Es ist 22 Tonnen schwer und trägt den Namen “Thianhe” (zu deutsch: “Himmlische Harmonie”). Damit startet der Bau der chinesischen Raumstation “Thiangong” (“Himmlischer Palast”), die gegen 2022 fertig sein soll.

Das chinesische Projekt könnte die bisher einzige Raumstation “ISS” ablösen. Deren Ende naht nach 20 Jahren Arbeit: Zwischen 2025 und 2028 soll die ISS, die ein internationales Projekt war, aus technischen Gründen Geschichte sein. Neben der chinesischen Raumstation sei aber auch schon ein russischer Nachfolger geplant, der 2025 ins All geschickt werden soll, sagt der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin.

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