Röttgen kündigt Kandidatur für CDU-Vorsitz an

Der Kampf ist eröffnet: Norbert Röttgen will neuer CDU-Vorsitzender werden. Der frühere Umweltminister kündigte am Freitag (12.11), auf einer Pressekonferenz in Berlin seine Kandidatur für die Nachfolge von Armin Laschet an. Er ist damit der zweite offizielle Kandidat. Bereits am Donnerstag hatte Kanzleramtschef Helge Braun seine Bewerbung angekündigt.

Der Bundestagsabgeordnete Röttgen begründete seine Kandidatur „aus der tiefen Überzeugung, dass es kein Weiter-so gibt“. Er möchte die CDU inhaltlich erneuern und das Image als Volkspartei bewahren. Aus seiner Sicht müsse die CDU wieder mehr um die Stimmen der jungen Generation kämpfen, die Röttgen so wörtlich „nicht aufgibt“. Im Falle des Wahlsiegs will er die Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann als Generalsekretärin vorschlagen.

Noch im Januar war Röttgen mit seiner ersten Kandidatur für den Parteivorsitz gescheitert. Damals unterlag der 56-Jährige den beiden Mitbewerbern Armin Laschet und Friedrich Merz in der ersten Abstimmungsrunde. Merz gilt auch in diesem Jahr als möglicher Bewerber um den CDU-Vorsitz. Bislang hat er sich dazu noch nicht geäußert.

Bereits zuvor hatte der amtierende Gesundheitsminister Jens Spahn in einer Sitzung der Unionsfraktion am Mittwoch (10.11.) nach Informationen aus Teilnehmerkreisen angekündigt, nicht kandidieren zu wollen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum kommenden Mittwoch (17.11.). 

 

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