Vor 75 Jahren: „D-Day“ in der Normandie

75 Jahre nach der Landung in der Normandie erinnern die westlichen Alliierten an die Befreiung Europas von Nazi-Deutschland.

Bei einer großen Gedenkveranstaltung in der Hafenstadt Portsmouth im Süden Englands gedenken heute (5. Juni) zahlreiche Staats- und Regierungschefs dem sogenannten „D-Day“. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Marcon und US-Präsident Trump nehmen daran teil. Ebenfalls eingeladen sind 300 Veteranen. Begleitet wird die Feier von einer großen Militärparade.

Am 5. Juni 1944 hatten sich die alliierten Truppen von Portsmouth aus auf den Weg über den Ärmelkanal ins besetzte Frankreich gemacht. Rund 7000 Landungsboote brachten damals mehr als 130.0000 Soldaten an die Küste der Normandie, unterstützt von tausenden Flugzeugen. Zehntausende Soldaten sind bei der Landung in der Normandie getötet worden. Sie markiert den Auftakt der Befreiung Europas von der NS-Herrschaft.

Der eigentliche Tag der Landung war der 6. Juli. Deshalb ist morgen an der französischen Küste eine weitere große Gedenkveranstaltung geplant.

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