11 Tote und Dutzende Verletzte bei Grubenunglück in Sibirien

Am Donnerstagmorgen hat sich in einem Kohlebergwerk in Sibirienein schweres Unglück ereignet. Mindestens sechs Menschen kamen bei einer Explosion ums Leben und Dutzende wurden verletzt.

49 Menschen sind immer noch untertage eingeschlossen, zu ihnen fehlt immer noch der Kontakt. 237 Arbeiter konnten bislang aus dem Schacht gerettet werden. Mehr als 40 von ihnen wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Die Unglücksursache ist noch unklar. Es war für die Arbeiter aufgrund der mit Rauch gefüllten Grubengänge nicht möglich, sich selbstständig zu retten.

Die Explosion ereignete sich in 250 Metern unter der Erde. Die Arbeit im Kohlebergbau in Russland wird laut DPA grundsätzlich als sehr gefährlich eingeschätzt. Sicherheitsvorschriften werden größtenteils nicht eingehalten, wodurch es vermehrt zu starken Unglücken kommt wie die Explosionen von Methangas. Dabei handelt es sich um ein leicht entzündliches Grubengas, das durch die Arbeiten im Bergbau freigesetzt wird und sich durch die unzureichende Belüftung in den Schächten und Strecken ansammelt.

 

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