Mindestens 27 Flüchtlinge sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal

Am Mittwoch sind 27 Menschen bei der Überfahrt über den Ärmelkanal ums Leben gekommen. Ihr Schiff war zuvor vor der Küste von Calais gekentert. 

Vier Schleuser, die mit dem Kentern des Bootes in Verbindung gebracht werden konnten, wurden festgenommen. Die meisten  Passagiere konnten nur noch tot geborgen werden. Ein Fischerboot hatte zuvor den Notruf abgesetzt. Helfer aus Frankreich und Großbritannien bemühten sich bei den Bergungsarbeiten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plädiert für eine Krisensitzung der EU.

Frankreich möchte nicht, dass Schleuser weiterhin auf dem Ärmelkanal Menschenleben in Gefahr bringen. Seit Beginn des Jahres haben die Überfahrten auf dem Ärmelkanal nach Großbritannien stark zugenommen. Die Überquerung verstärken die Spannungen zwischen London und Paris. Oftmals werden Boote verwendet, die nicht seetauglich sind. Schlepper erhalten viel Geld für die Überfahrten, da der Anreiz nach Großbritannien zu kommen sehr groß ist.

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