Ecuador: Mindestens 24 Tote nach Überschwemmungen

In Quito, der Hauptstadt Ecuadors, sind bei Überschwemmungen seit Montag (31.01.2022) mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen werden noch vermisst. Ursache war eine Flutwelle infolge starker Regenfälle, die die Straße überschwemmte und zahlreiche Autos mitriss. 

Bei starken Überschwemmungen sind in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Laut Behörden wurden zudem zwölf Menschen verletzt, 48 Menschen werden noch vermisst. Die schwersten Überschwemmungen seit zwei Jahrzehnten sind durch eine Flutwelle infolge starker Regenfälle entstanden, die eine Straße überschwemmte und zahlreiche Autos mitriss.

Es wurden Soldat*innen mobilisiert, um den Rettungskräften bei Aufräum- und Bergungsarbeiten zu helfen. Das Militär sucht mit Hunden nach weiteren Überlebenden. Die Behörden schlossen weitere Leichenfunde unter dem Schlamm und den Trümmern nicht aus. Der Präsident Ecuadors, Guillermo Lasso, sprach den Betroffenen und Angehörigen sein Beileid aus.

Seit Oktober wird Ecuador schon von starken Regenfällen heimgesucht. Laut dem Katastrophenschutz wurden dadurch bis Sonntag 18 Personen getötet und 24 weitere verletzt. Wissenschaftler*innen warnen schon seit längerem davor, dass der Klimawandel das Risiko von Starkregen weltweit erhöht.

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