Drogenrazzia im Ruhrgebiet

Seit Dienstagabend (14.06.2022) geht die Polizei in Essen und Gelsenkirchen gegen den organisierten Drogenhandel vor. Es sind mehr als 400 Einsatzkräfte und auch ein Panzerwagen im Einsatz.

Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei Essen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, dem Zoll und dem Ordnungsamt eine große Drogenrazzia durchgeführt. Die Polizei durchsuchte elf verschiedene Gebäude, vor allem in den Stadtteilen Altenessen, Kray und Katernberg. Dabei entdeckten sie mehrere Schusswaffen, Munition und eine mutmaßliche Waffenwerkstatt, schreibt die WAZ. Grund für die Razzia sei der Verdacht auf „bandenmäßigen Drogenhandel und Verstoß gegen das Waffengesetz“, so die Polizei. Vorab hatten die Beamten Hinweise zu Waffenbesitz und Gewaltbereitschaft der Verdächtigen erhalten. Daher kam das schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz. Es sollen mehrere Menschen festgenommen worden seien.

Dies ist nicht der erste Großeinsatz gegen Drogenkriminalität im Ruhrgebiet in diesem Jahr. Es wurden bereits im März 13 Objekte in Bochum, Herne und Gelsenkirchen untersucht.

 

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