UN-Bericht: Stärkerer Cannabis-Konsum belastet die Gesundheitssysteme

Am Montag (27.06.) haben die Vereinigten Nationen ihren jährlichen Bericht für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien veröffentlicht. Fokus des Berichts: Der stärkere Cannabis-Konsum.

Die Vereinigten Nationen warnen vor den Folgen des stärkeren Cannabis-Konsums. Kritisch sehen sie den steigenden THC-Gehalt und die Legalisierung von Cannabis in einigen Ländern. Daraus resultiere ein stärkerer Konsum, der wiederrum ein Problem für die Gesundheitssysteme sei.

Durch den stärkeren Konsum von Cannabis, so die UN, steigen auch die Anzahl der Sucht-Patient*innen und solcher, die in Folge des Konsums mit psychischen Erkrankungen kämpfen. Allein in der Europäischen Union seien Hanf-Drogen die Ursache für rund 30 Prozent der Drogentherapien.

Auch stärkere Drogen wie Kokain thematisieren die Vereinigten Nationen in ihrem Bericht: Diese bekommen neue Absatzmärkte dazu. Beschlagnahmungen deuten darauf hin, dass sich der Kokainschmuggel weiter ausbreitet. Nicht nur die die Hauptabnahmegebiete Europa und Nordamerika seien betroffen, sondern auch zunehmend Afrika und Asien.

 

 

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