Extremist*innen planten Anschläge und Lauterbachs Entführung

Querdenker*innen sollen geplant haben, Sprengstoffanschläge auf die Infrastruktur zu verüben und Gesundheitsminister Karl Lauterbach zu entführen. 

Mitglieder der extremistischen Chatgruppe „Vereinte Patrioten“ auf Telegram wollten auf illegale Weise Waffen und Munition besorgen, um einen bundesweiten Stromausfall herbeizuführen. Das Ziel sei gewesen, bürgerkriegsähnliche Zustände zu verursachen und somit das demokratische System Deutschlands zu stürzen. Außerdem haben sie die Entführung „bekannter Personen des öffentlichen Lebens“ geplant, darunter Gesundheitsminister Lauterbach.

Die Gruppe sollte aus 12 Männern und Frauen bestehen. Sie sollen außerdem 12.000 Euro gesammelt haben, um die Attacken fortzusetzen. Das Geld war jedoch eine Falle der Ermittler*innen. Wegen der geplanten schweren, staatsgefährdenden Gewalttaten laufen nun die Ermittlungen gegen die Gruppe. Es gab schon am Mittwoch, 13.04.2022, Durchsuchungen in 20 Objekten bundesweit. Vier Männer wurden letztlich in Niedersachsen und Brandenburg festgenommen, unter anderem der Waffenkäufer. Diese vier Männer tragen laut Ermittlungsbehörden die Hauptverantwortung. Die Waffen wurden ebenfalls beschlagnahmt.

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