Fipronil-Eier aus den Niederlanden auch in NRW im Umlauf

Rund 73.000 mit Fipronil belastete Eier sind erneut in den deutschen Handel gelangt. Unter den sechs betroffenen Bundesländern ist auch NRW.

Nach dem Skandal im Sommer 2017 sind nun erneut mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier im Umlauf. Vom 17. Mai bis 04. Juni 2018 wurden nun erneut rund 96.200 belastete Eier aus den Niederladen nach Deutschland geliefert. Davon sind etwa 73.000 in den Einzelhandel gelangt. Das teilte das Landwirtschaftsministerium Hannover am Montagabend mit. Um welche Supermärkte es sich dabei handelt, ist noch nicht bekannt. Nach Einschätzung der Behörden besteht aber bisher keine Gesundheitsgefahr. Der betroffene Landwirt vermutet, dass sich noch Reste des Insektengifts im Boden befinden könnten. Dies würde die vergleichsweise geringen Mengen erklären, die in den Eiern festgestellt wurden.

Neben NRW sind auch Niedersachen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein betroffen. Die Rücknahme der Eier wurde von dem niederländischen Landwirt eingeleitet und wird von den Behörden kontrolliert. Nach einer zweiten Untersuchung soll auch der Stempelcode veröffentlicht werden, damit die Verbraucher nachgucken können, ob sie belastete Eier gekauft haben.

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