Nach Revier-Derby: Polizei zieht Bilanz

Beim Revier-Derby am vergangenen Samstag (27. April) kam es zu zahlreichen Ausschreittungen zwischen Dortmund- und Schalkefans. Auch ein BVB-Spieler wurde angegriffen. Problemfans müssen nun mit juristischen Folgen rechnen.

Im Rahmen des Derby zwischen dem BVB und dem FC Schalke kam es zu zahlreichen Gewalttaten. Insgesamt nahm die Polizei 13 Personen in Gewahrsam. Bislang wurden 36 Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und wegen Körperverletzungen erstattet. Gegen einen Problemfan wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet: Er bewarf den BVB-Spieler Jadon Sancho mit einem Feuerzeug.

Mehrmals wurde im Stadion Pyrotechnik gezündet, wobei sechs Personen verletzt wurden. Gegen Spielende gelangten Dortmunder Problemfans auf die Nordtribühne. Dort kam es schließlich zwischen den Problemfans zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Aus Sicht der Polizei verlief der Derby-Einsatz trotzdem positiv. Sie hatte wieder auf das Sicherheitskonzept „neue Wege“ gesetzt: Es legt strikt getrennte Wege für Heim- und Gastfans während der An- und Abreise fest. Damit sollen Aufeinandertreffen zwischen den rivalisierenden Fangruppierungen vor oder nach dem Spiel verhindert werden.

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