Kühnert hält an seiner Sozialismus-Forderung fest

Kevin Kühnert hat seine Forderung nach der Kollektivierung von Großunternehmen wie BMW bekräftigt. In einem Interview mit dem „Spiegel“ hat der Juso-Chef am Donnerstag die SPD dazu aufgefordert, offensiv mit ihm über seine Vorstellung eines demokratischen Sozialismus für Deutschland zu führen.

Kühnert wünscht sich, dass seine Partei „wesentliche Fragen“ auch in Wahlkampfzeiten diskutiert. Seinen Kritikern wirft er öffentlich vor, Spuren von „neoliberaler Beschallung“ zu zeigen. Kühnerts Forderung nach einem „demokratischen Sozialismus“ war zuvor etwa von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil kritisiert worden. „Diese ist nicht meine und auch keine Forderung der SPD“, sagte er am Donnerstagabend in Berlin. Der Präsident des SPD-Wirtschaftsforums, Michael Frenzel, hat sogar den Parteiausschluss von Kühnert gefordert.

Kritik kommt auch vom Industrieverband BDI. Am Freitag wird Kühnert zum Startschuss für den SPD-Europawahlwahlkampf in Saarbrücken erwartet.

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