Schwere Auseinandersetzungen im Nahostkonflikt

Im Gazastreifen hat es am Wochenende zwischen dem israelischen Militär und radikalen Palästinensern die schwersten Kämpfe seit dem Gazakrieg gegeben. Dabei kamen mindestens 27 Menschen ums Leben.

Im Gazastreifen hat es am Wochenende schwere Kämpfe zwischen militanten Palästinensern und dem israelischen Militär gegeben. Mindestens vier Tote und mehr als 100 Verletzte gab es laut israelischen Medienberichten auf Seiten Israels. 23 Palästinenser sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza umgekommen, mehr als 150 wurden verletzt. Es sind die schwersten Kämpfe seit dem Gazakrieg im Jahr 2014. Ursache war eine Auseinandersetzung am Freitag (3.5.) zwischen israelischen Soldaten und der palästinensischen Terrororganisation Hamas, bei der sechs Palästinenser getötet wurden. Aus Rache feuerten die Hamas am Wochenende Raketen auf das israelische Militär ab.

Heute morgen (6.5.) entspannte sich die Situation dann: Die Palästinenser kündigten eine Feuerpause an. Offiziell bestätigte das israelische Militär diese jedoch nicht. Dennoch sind die Schutzmaßnahmen für die zivile Bevölkerung wieder aufgehoben, Kinder können wieder in die Schule gehen. Wie lange diese Waffenruhe jedoch wirklich andauert ist noch ungewiss.

 

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