Fast 80 Millionen Menschen auf der Flucht

2019 waren weltweit 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Das ergibt ein aktueller Bericht des UN-Flüchtlingswerks UNHCR. Die Zahl der Flüchtlinge erreicht damit einen neuen Rekord.

Die meisten Flüchtlinge kamen aus Syrien, Venezuela, Afghanistan, Myanmar und dem Südsudan. Das berichtet die Tagesschau. Gründe für die Flucht sind vor allem Kriege, Gewalt oder die Angst vor Verfolgung. Laut UNHCR-Chef Filippo Grandi, spielen auch Arbeitsplatzverluste durch die Corona-Krise eine Rolle bei den Fluchtursachen.  Im Jahr 2010 lag die Zahl der Geflüchteten noch bei gut 40 Millionen Menschen.

Ein weiteres Problem sei Grandi zufolge auch, dass weniger Menschen die Möglichkeit haben, in ihre Heimatländer zurückzukehren. So konnten in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt weniger als 400 000 Menschen pro Jahr wieder nach Hause. Grandi sagt hierzu: „Das ist ein Zeichen für die Hartnäckigkeit von Konflikten, für neue Konflikte und die Lähmung der internationalen Gemeinschaft.“

In Deutschland haben im vergangenen Jahr 1,1 Millionen Flüchtlinge gelebt. Es ist damit das fünfwichtigste Aufnahmeland nach der Türkei, Kolumbien, Pakistan und Uganda.

 

 

 

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