Bombenentschärfung in Dortmund: Knapp 2.000 Anwohner*innen betroffen

Wegen einer Bombenentschärfung müssen am Dienstag rund 1.900 Anwohner*innen im Dortmunder Stadtteil Aplerbeck ihre Häuser verlassen. Ab 13 Uhr leiten Ordnungsamt und Polizei die erforderlichen Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen ein, wie die Stadt Dortmund mitteilte. Im Bereich des Gewerbegebietes an der Eggensteinstraße werde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Neben den umliegenden Straßen im Radius von 500 Metern werden auch Teile der B1 vorübergehend gesperrt. Auch Kaufleute des Gewerbegebiets an der Schleefstraße seien betroffen. “Die Einschränkungen können bis in den Abend hinein gehen”, gab die Stadt Dortmund bekannt.

Im Gymnasium an der Schweizer Allee wird eine Evakuierungsstelle eingerichtet. “Die Corona-Lage macht es erforderlich, dass die Menschen in der Evakuierungsstelle getrennt voneinander untergebracht werden”,  hieß es weiter. Zum Transport der zu evakuierenden Personen werde ein Bus an der Ecke Trapphofstraße und Kaldernstraße bereitstehen.

Evakuierungsradius der Entschärfung. Foto: Stadt Dortmund

Einschränkungen im Nahverkehr

Auch die Buslinien in Aplerbeck sind von der Entschärfung betroffen. Da der Evakuierungsbereich weiträumig umfahren werden muss, fallen mehrere Haltestellen aus. Umgeleitet werden die Linien 420, 422, 431, 436 und 439.

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