Obdachlos bei extremer Kälte: Dortmund schafft neue Schlafplätze

In Dortmund dürfen Obdachlose ab sofort in leeren Flüchtlingsunterkünften übernachten. Damit reagiert die Stadt auf die extreme Kälte, die für Menschen ohne Wohnung lebensbedrohlich ist.

90 Schlafplätze stehen Obdachlosen im Dortmunder Stadtteil Brünninghausen zur Verfügung. Das hat Sozialdezernentin Birgit Zoerner am Dienstag (09.02.) mitgeteilt. Neben dieser Unterkunft an der Mergelteichstraße sind bereits drei weitere ungenutzte Flüchtlingsunterkünfte freigegeben. Bisher durften nur Wohnungslose, die Sozialleistungen beziehen, in den Einrichtungen übernachten. Wegen der aktuellen Minustemperaturen hat die Stadt das Angebot für alle Wohnungslose geöffnet. Außerdem will die Stadt zusätzliche Schlafplätze und eine weitere Unterkunft schaffen. Um die Wohncontainer zu erreichen, erhalten die Obdachlosen Taxigutscheine.

Für Bastian Pütter, Redaktionsleiter der Dortmunder Obdachlosenzeitung “Bodo”, ist die Entscheidung der Stadt ein wichtiger Schritt. Er warnt seit Wochen vor der lebensgefährlichen Kälte für Obdachlose. Auch Niels Back, Geschäftsführer der Diakonie Dortmund, befürwortet die Aktion. In den “Ruhrnachrichten” fordert er allerdings auch nachhaltige Hilfen gegen Obdachlosigkeit.

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