Beschluss: Zweitimpfung für Jüngere ohne Astrazeneca

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern legen fest, dass die Folgeimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen soll.

Laut dem Beschluss sollen jüngere Menschen unter 60 Jahren nach einer ersten Impfung mit Astrazeneca auf ein anderes Präparat umsteigen. Die Minister reagieren damit auf eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) von Anfang April. Die Zweitimpfung mit einem mRNA-Stoff wie Biontech/Pfizer oder Moderna sei eine gute Grundlage, um Menschen vor Ansteckungen zu schützen.

Begründet wurde die Empfehlung mit Verdachtsfällen auf Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit Astrazeneca. Das sehr geringe Risiko soll vor allem jüngere Menschen betreffen. Aus diesem Grund hatten Bund und Länder schon beschlossen, den Impfstoff ohne Einschränkungen nur noch an über 60-Jährige zu verabreichen. In den vergangenen Wochen hatten aber bereits mehr als zwei Millionen Menschen unter 60 Jahren ihre erste Impfung mit Astrazeneca erhalten. Daraufhin wurden 31 Verdachtsfälle einer Hirnvenenthrombose gemeldet. Neun Fälle verliefen tödlich.

 

 

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