Badeunfall: 17-Jährige im Rhein bei Duisburg ertrunken

Nachdem am Mittwochabend ein 17-jähriges Mädchen im Rhein bei Duisburg ertrunken ist, geht die Suche nach zwei weiteren Mädchen weiter. Passanten hatten die Hilferufe der 17-Jährigen gehört und sofort die Polizei alarmiert.

Diese startete mit rund 160 Rettungskräften der Feuerwehr eine große Suchaktion. Die 17-Jährige konnte geborgen werden. Später verstarb sie bei Reanimationsversuchen im Krankenhaus.

Mit Rettungsbooten und Hubschraubern versucht die Polizei flussabwärts rund um das Rhein-Gebiet zwei weitere Mädchen im Alter von 13 und 14 zu finden. Die Suche wird am Donnerstag fortgesetzt, nachdem sie am Mittwoch wegen einsetzender Dunkelheit unterbrochen wurde. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Duisburg, Christoph Umbach, sagt: „Es besteht keinerlei Hoffnung mehr für die Vermissten.“

Wegen der steigenden Temperaturen hat es in den letzten Tagen immer mehr Menschen zum Baden an die Seen und Flüsse gezogen. Die Polizei Duisburg und die Wasserschutzpolizei warnen seit Tagen ausdrücklich davor, an nicht öffentlichen und unüberwachten Stellen in den Flüssen zu schwimmen. Das Risiko, von Strömen erfasst zu werden, sei groß.

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