NSU-Drama „Aus dem Nichts“ gewinnt Golden Globe

Große Freude beim Regisseur Fatih Akin: Der Deutsche hat gestern Abend bei den Golden Globes in Beverly Hills den Preis für den besten nicht englischsprachigen Film gewonnen. Für den 44-Jährigen war es die erste Golden-Globe-Nominierung.

Das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ erzählt die Geschichte eines Anschlags in Hamburg, bei dem ein Kurde und dessen Sohn ums Leben kommen. Hauptdarstellerin Diane Kruger verkörpert die verzweifelte Ehefrau, die versucht, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Akin dankte auf der Bühne vor allem Kruger für ihre tolle schauspielerische Leistung, für die sie bereits bei den Filmfestspielen in Cannes 2017 geehrt wurde.

Fatih Akin setzte sich mit seinem Drama unter anderem gegen „Loveless“ aus Russland und den kambodschanischen Film „First They Killed My Father“ von Angelina Jolie durch. Der zweite deutsche Nominierte, Hans Zimmer, ging hingegen leer aus: Die Trophäe für die beste Film-Musik ging an den französischen Komponisten Alexandre Deplat.

Akins Drama „ Aus dem Nichts“ gilt nach dem Golden-Globe-Gewinn auch als vielversprechender Oscar-Kandidat.  Zuletzt feierte der deutsche Regisseur mit türkischen Wurzeln Erfolg mit der Verfilmung des Jugendbuchs „Tschick“.

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