Weniger Covid-Tote in Bundesländern mit hoher Impfquote

Im Norden Deutschlands ist die Impfquote höher und die Todesrate niedriger als in den südlichen Bundesländern. Die Ludwig-Maximilians-Universität München veranschaulicht das in Karten auf ihrer Website „CoronaMaps“.

In deutschen Bundesländern mit einer hohen Impfquote gibt es weniger Corona-Tote. Das zeigt eine Analyse der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Die Wissenschaftler haben Impf-, Fall-, und Todeszahlen aus verschiedenen Quellen verglichen und aufbereitet.

Sachsen hat mit einer Quote von knapp unter 60% die wenigsten vollständig Geimpften in Deutschland. Darauf kommen etwa 270 Todesfälle pro 100.000 Einwohner seit Beginn der Pandemie. Deutschlandweit liegt dieser Wert nur bei etwa 120 Todesfällen.

Laut Göran Kauermann vom Statistikinstitut der LMU gibt es ausreichende Beweise, die darauf hindeuten, dass eine hohe Impfquote die Zahl der schweren Verläufe beeinflusst. Diese Zahl wiederum hat Auswirkungen auf die Belegung der Intensivbetten und damit auf die Sterbewahrscheinlichkeit.

Im deutschlandweiten Vergleich ist die Impfquote in den nördlichen Bundesländern am höchsten. Spitzenreiter ist Bremen mit einer Quote von etwa 80% vollständig Geimpfter.

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