Mehr als 200 Tote nach Taifun auf den Philippinen

Der Taifun „Rai“ hat über 200 Menschen auf den Philippinen das Leben gekostet. Viele Gemeinden sind zerstört.

Der Sturm ist am Donnerstag (16.12.2021) und Freitag (17.12.2021) über den Inselstaat in Südostasien gezogen. Mehr als 480.000 Menschen sind in Evakuierungszentren untergebracht, 52 weitere werden noch vermisst. Die meisten der Verstorbenen sind von Bäumen oder einstürzenden Häusern erschlagen oder von Erdrutschen und Sturzfluten mitgerissen worden.

Sowohl das Strom- als auch das Telefonnetz sind in weiten Teilen des Landes ausgefallen. Verteidigungsminister Delfin Lorenzana erklärt: „Wir sind immer noch dabei, den Schaden zu bewerten, aber er ist nach ersten Berichten riesig – ganze Gemeinden sind dem Erdboden gleichgemacht, es gibt keinen Strom, kein Wasser und keine Nahrung.“ Bilder des französischen TV-Senders France 24 auf Twitter zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

Taifune sind auf den Philippinen keine Seltenheit: bis zu 20 treffen die Philippinen durchschnittlich pro Jahr. Mit bis zu 195 Kilometern pro Stunde war „Rai“ der stärkste Taifun, der die Insel dieses Jahr getroffen hat. Der bisher verheerendste Sturm kostete 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben.

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