Microsoft-Hackerangriff: China weist Vorwürfe zurück

China bestreitet, am Cyberangriff auf Microsoft Exchange beteiligt gewesen zu sein. Gestern (19. Juli) machten die US-Regierung und die EU ihre Anschuldigung offiziell. Die chinesische Botschaft in Neuseeland reagierte: Die Vorwürfe seine unbegründet und unverantwortlich. 

Zhao Lijan, ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums, sagte: „Die fingierten Vorwürfe der USA seien durch nichts gedeckt und komplett politisch motiviert“. Im März dieses Jahres wurden die Microsoft Exchange Server von Hackern angegriffen. Das Unternehmen teilte mit, die Hacker hätten eine Schwachstelle auf dem Exchange Server, über welchen E-Mails fließen, ausgenutzt. So könnten schädliche Programme installiert werden, die über längere Zeit auf andere Rechner und Netzwerke zugreifen.

„Das Kompromittieren und Ausbeuten des Microsoft Exchange Servers hat die Sicherheit und Integrität von Tausenden Computern und Netzwerken weltweit untergraben“, sagt der EU-Beauftragte Josep Borrell in einer Erklärung. Der US-Außenminister Antony Blinken warf dem chinesischen Staatssicherheitsminiterium vor, ein Netzwerk von „kriminellen Auftragshackern“ zu unterhalten.

Die Vorwürfe an China beruhen auf der Anzahl gezielten Cyberangriffen in den letzen Monaten, die in China aufgedeckt worden sind. Die EU-Staaten ordnen den Hackerangriff zwei Gruppen zu, welche von „chinesischem Bodem operieren, um geistiges Eigentum zu stehlen und zu spionieren“, heißt es in einer europäischen Erklärung. Die Hackergruppen wurden identifiziert als „Advanced Persistent Threat (APT)” und „Zirconium oder APT31“.

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