Ukraine-Krieg: Sorge vor Chemiewaffeneinsatz steigt

Politiker*innen sind besorgt über den Einsatz von Chemiewaffen durch Russland im Krieg gegen die Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj klagt außerdem über fehlende schwere Waffen. 

Die Lage in der Stadt Mariupol hat sich in den letzten Tagen zugespitzt. Inzwischen ist die Stadt fast vollständig zerstört. Berichten zufolge teilte die britische Außenministerin, Liz Truss, auf Twitter mit, dass russische Streitkräfte bei einem Angriff auf die Bevölkerung von Mariupol möglicherweise chemische Kampfstoffe eingesetzt haben. Iwana Klympusch, eine ukrainische Abgeordnete, hat auf eine „unbekannte Substanz“ hingewissen. Das ukrainische Asow-Regime berichtet außerdem von Personen, die unter Atembeschwerden und Bewegungsstörungen leiden.

In einer Videoansprache betonte Selenskyj die Wichtigkeit von schweren Waffen, um die Stadt Mariupol befreien zu können. Er fügte hinzu: „Wenn wir Flugzeuge und genug schwere gepanzerte Fahrzeuge und die nötige Artillerie hätten, könnten wir es schaffen“.

Nach fast sieben Wochen Krieg gegen die Ukraine will Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag (12.04.) Fragen von Medienvertreter*innen beantworten.

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