Studie zeigt verschärften Fachkräftemangel im Handwerk

Eine aktuelle Studie der Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Fachkräfte fehlen, darunter 10.000 Gesell*innen. Laut der Studie ist der Bedarf an Fachkräften im Jahr 2021 gestiegen, das Angebot jedoch gesunken.

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt das Ausmaß des starken Fachkräftemangels. So standen im vergangenen Jahr rund 200.000 offenen Stellen gegenüber rund 140.000 arbeitslosen Handwerkern gegenüber. Die Studie des IW entstand im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Die Studie zeigt, dass vor allem Handwerker mit abgeschlossener Berufsausbildung knapp auf dem Markt sind, weswegen aktuell eine „Fachkräftelücke“ herrscht. Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht die Lage als besonders dramatisch, da der Fachkräftemangel die Energiewende in Deutschland verlangsamen könne. Dies liegt daran, dass auch in Bereichen wie Sanitär, Heizung und Klimatechnik Fachkräfte fehlen.

Eine weiteren Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ergab, dass bis zum Jahr 2030 etwas 440.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt werden, um die Energieziele der Bundesregierung zu erreichen. Doch nicht nur im Bereich des Handwerks fehlen Fachkräfte – auch in Pflegeberufen oder in Bildungssektor mangelt es an Arbeitskräften.

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