Dortmund belegt Platz eins in Ranking der schlechtesten Städte für Karrieren

Das deutsche Finanzportal finanzen100.de stellt in einem neuen Ranking fest, dass Dortmund deutschlandweit am schlechtesten für Karrierestarts ist.

Laut der Untersuchung hat Dortmund mit einer Arbeitslosenquote von 9,3 Prozent einen der zehntschlechtesten Werte Deutschlands. Haushalte hätten ein durchschnittliches Einkommen von 18.200 Euro im Jahr. Positiv fielen die niedrigen Mieten auf. Dafür lägen die Lebenshaltungskosten für Singles mit 740 Euro im Monat weit über dem Durchschnitt. Besonders negativ fällt die geringe Arztdichte in der Stadt auf: Auf 100.000 Einwohner kommen 52 Allgemeinmediziner. Von insgesamt 700 möglichen Punkten erreicht Dortmund 222. Je besser die Statistik in den einzelnen Kategorien war, desto mehr Punkte gab es.

Wegen seiner hohen Mieten und der überdurchschnittlichen Arbeitslosenquote liegt Berlin auf Platz drei. Als weitere NRW-Stadt unter den Flop 10 nimmt Wuppertal den sechsten Platz ein. Die Plattform stützte sich bei ihren Berechnungen unter anderem auf Zahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, der Bundesagentur für Arbeit und Immobilienscout24. Die Redaktion ließ sieben Kategorien in die Bewertung einfließen: Löhne, Jobchancen, Mieten, verfügbare Einkommen, Attraktivität, Lebenshaltungskosten und Arztdichte.

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