Britische Parteichefs einigen sich auf Vorgehen im Belästigungs-Skandal

Die Chefs der im britischen Parlament vertretenen Parteien haben sich auf ein gemeinsames Beschwerdeverfahren für Opfer sexuellen Missbrauchs geeinigt. Wie Premierministerin Theresa May am Montagabend (6. November) mitteilte, sollen Opfern in Zukunft neben telefonischer Beratung auch direkte Ansprechpartner zur Seite gestellt werden. 

Weitere Details sind bisher nicht bekannt. Das britische Parlament wurde in den vergangenen Wochen von mehreren Belästigungsskandalen erschüttert. Fast täglich tauchen neue Vorwürfe gegen Parlamentarier auf. Verteidigungsminister Michael Fallon trat vergangene Woche von seinem Amt zurück, nachdem Frauen ihm „widerwärtige“ Bemerkungen und sexuelle Übergriffe vorgeworfen hatten.

Neben anderen ist auch Vize-Premierminister Damian Green in den Skandal verwickelt. Eine Journalistin wirft dem Kabinettschef vor, sie begrapscht und ihr anzügliche Nachrichten geschrieben zu haben. Der 61-Jährige streitet die Anschuldigungen ab.

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