Nach tödlichem Unfall: Nächste Fahrrad-Gedenkstätte im Raum Dortmund

Radfahrer stellen heute Abend um 20.30 Uhr ein Ghost Bike in Gedenken an einen vor zwei Wochen verunglückten Fahrradfahrer an der Kurler Straße in Lünen auf.

Der 58-jährige Radfahrer wurde beim Abbiegen von einem Lkw erfasst, mehrere Meter mitgeschleift und erlag seinen Verletzungen an der Unfallstelle. Das weiß lackierte Fahrrad, das vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) an der Unfallstelle aufgestellt wird, soll auf einen besseren und rücksichtsvolleren Umgang mit Fahrradfahrern hinweisen.

Zeitgleich findet heute Abend der „Ride of Silence“ statt. In mehreren Städten NRW’s, wie Dortmund, Köln, Essen und Aachen, treffen sich dafür weiß gekleidete Fahrradfahrer und fahren schweigend zu den Orten der verstorbenen oder schwer verletzten Radfahrer, um für eine bessere Infrastruktur und mehr Sicherheit im Straßenverkehr für Fahrradfahrer zu demonstrieren. Im letzten Jahr verstarben Bundesweit 383 Fahrradfahrer, davon 15 Kinder.

Die sogenannten Ghost Bikes werden seit 2003 weltweit in Gedenken an verunglückte Radfahrer aufgestellt, seit 2017 auch in Dortmund und Umgebung.

Mehr von Sarah Wippermann

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  • Das Rad haben alle Radverkehrsinitiativen aus Dortmund bzw. Lünen zusammen aufgestellt. Beteiligt waren neben dem ADFC die Critical Mass, die VeloKitchen, VeloCityRuhr und der Verkehsclub Deutschland (VCD).

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