Explosionsgefahr in Hamm

Bei einer Fernwärmebohrung am Mittwoch, 6. Juni, ist Grubengas aus einem stillgelegten Bergwerk ausgetreten. Insgesamt vier Straßen sind gesperrt, etwa 130 Anwohner mussten evakuiert werden.

Im Stadtteil Pelkum sind die Arbeiter am Nachmittag in etwa 80 Metern Tiefe auf das Gas gestoßen. Daraufhin sei das explosive Gemisch an die Oberfläche gelangt und unkontrolliert ausgetreten.  Obwohl das Gas noch immer ausströme, bestehe für die Bevölkerung keine Gefahr, so ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen.


Die evakuierten Anwohner wurden in der Sammelstelle des Roten Kreuzes, der Feuerwehr und der Polizei in Hamm betreut und verbrachten die Nacht in Hotels oder bei Freunden und Bekannten. Um Plünderungen zu verhindern, ist die Polizei mit mehreren Einsatzkräften vor Ort und bewacht das geräumte Gebiet. Solange das Gas ausströmt, müssen Anwohner weiter abwarten. In regelmäßigen Abständen wird die Konzentration des Gemischs gemessen, doch erst wenn sich das Gas komplett verflüchtigt hat, dürfen die Bewohner zurück in ihre Häuser.

Den Live-Ticker zur Situation in Hamm findet ihr hier.

 

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