G7-Außenminister fordern Aufklärung im Fall des verschwundenen Journalisten

Der internationale Druck auf Saudi-Arabien wächst. Nach den USA haben nun auch die Außenminister der G7-Staaten eine Aufklärung des Falls des verschwundenen Journalisten Dschamal Chaschukdsch gefordert.

Der regierungskritische Journalist wurde zuletzt Anfang Oktober in der Saudischen Botschaft in Istanbul gesehen. Die türkischen Behörden gehen davon aus, dass ein angereistes saudi-arabisches Tötungskommando Dschamal Chaschukdsch in der Botschaft getötet habe. In einer Erklärung der Außenminister heißt es, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Sie setzen dabei vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Türkei.

Die Saudische Führung versicherte US-Präsident Donald Trump bei einem Telefonat, nichts von den Vorkommnissen in der saudischen Botschaft gewusst zu haben. „Wenn sie davon gewusst hätten, dann wäre das sehr schlecht“, sagte Trump. In seiner Nahost-Politik setzt Trump vor allem auf Saudi-Arabien. Seit seinem Amtsantritt hat sich das abgekühlte Verhältnis zwischen den beiden Staaten deutlich verbessert.

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