Halbinsel Krim: Brutaler Angriff an Berufsschule mit 20 Toten und 50 Verletzten

Am Mittwoch kam es in einer Berufsschule auf der Krim zu einem brutalen Angriff mit 20 Toten und etwa 50 Verletzten. Der Täter war nach Angaben der Deutschen Presseagentur ein 18-jähriger Elektrikerlehrling der Berufsschule.

Der Täter zündete eine Bombe mit Metallteilen in der Kantine und schoss danach auf die Anwesenden. Anschließend erschoss sich der Täter laut Staatlichem Ermittlungskomitee selbst. Die Russische Gesundheitsministerin sprach von 50 teilweise schwer Verletzten, da sich die Wunden einiger Verletzter aufgrund von Fragmenten entzündet hätten. Unter den Toten befanden sich fünf Angestellte und 15 Schüler, einige von ihnen waren noch minderjährig.

Die Regionalverwaltung geht davon aus, dass der Täter Hilfe bei der Vorbereitung gehabt habe. Der Regierungschef der Krim Sergej Aksjonow sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax :“Bei der Vorbereitung, das ist meine Meinung und die meiner Kollegen, kann dieser Schuft nicht allein gewesen sein.“

Nach Angaben von russischen Behörden wurde ein zweiter Spengsatz sichergestellt, dieser explodierte jedoch nicht. Von russischer Seite ging man kurz von einem Terroranschlag aus, da die Krim 2014 von Russland annektiert wurde, aber völkerrechtlich noch zur Ukraine gehört. Nachdem klar wurde, dass es sich bei dem Täter um einen Schüler der Berufsschule handelte, wurde diese Theorie allerdings verworfen.

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