Internationale Reaktionen auf Merkels Rückzug

Nach Merkels Ankündigung, nicht mehr für den CDU-Parteivorsitz zu kandidieren und ab 2021 aus der Politik auszusteigen, haben sich internationale Politiker geäußert.

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat die Rückzugsankündigung von Kanzlerin Angela Merkel als eine „außerordentlich würdige Entscheidung“ bezeichnet. Das berichtete die französische Nachrichtenangentur AFP. Macron betonte, Merkel habe nie die Werte Europas vergessen und mit viel Mut ihr Land regiert. Der österreichische Vizekanzler und Chef der rechten Partei FPÖ, Heinz-Christian Strache, ist der Meinung, die „falsche Zuwanderungspolitik“ habe Konsequenzen. In Bezug auf Merkel schrieb er am Montagabend auf Facebook: „Nun den Preis für ihre fatale Politshow zu zahlen, ist eine längst überfällige Entscheidung! Eine – die man ihr gar nicht zutrauen würde … frei nach dem Motto «zu schön um wahr zu sein».“ Die US-Regierung hingegen wollte Merkels Entscheidung nicht näher kommentieren. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte, es handele sich um eine interne deutsche Angelegenheit. Sie habe keine größeren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung.

Angela Merkel will bis zum Ende ihrer Amtszeit 2021 Bundeskanzlerin bleiben. Danach strebt sie keine weiteren politischen Ämter an. Damit reagiert Merkel auf die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung in der Bevölkerung, die auch durch die Wahl in Hessen zum Ausdruck kam.

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