Trump stellt Bedingungen beim Shutdown

Präsident Trump forderte 5,7 Milliarden Dollar zum Bau der Mauer. Die Demokraten stimmten jedoch dagegen, weshalb Trumps Plan nicht umgesetzt werden kann. Folge: Er verlangte einen Government-Shutdown. Nun wäre er bereit, ein Gesetz zu unterschreiben, welches einen Übergangshaushalt unterstützt. Das würde für drei Wochen gelten. Im Gegenzug fordert er aber eine bedeutende Anzahlung, um seine Smart-Wall bauen zu können

„Shutdown“ heißt so viel wie Stilllegung und bedeutet in diesem Fall, dass der US-Regierung das Geld ausgegangen sei. Er dauert bereits fast fünf Wochen und handelt sich somit um den längsten Shutdown in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Für die Amerikaner bedeutet das, dass Behörden und Ämter, Freizeiteinrichtungen wie etwa Museen und sogar Bereiche der NASA geschlossen bleiben. Betroffen vom Zwangsurlaub sind ca. 850.000 Menschen. Nun hat Trump mitgeteilt, dass er bereit wäre ein Gesetz zu unterschreiben, das die Regierung für drei Wochen mit Geld versorgt. Bedingung sei jedoch, eine „bedeutende Anzahlung“ zum Bau seiner Mauer.

Die geplante traditionelle Rede zur Lage der Nation im Repräsentantenhaus am 29. Januar wird Trump voraussichtlich nicht halten dürfen, denn Demokratin Pelosi, Vorsitzende der Kongresskammer, muss ihn erst offiziell einladen. Dies wird sie allerdings erst tun, wenn ein Ende der Haushaltssperre in Sicht sei. Trump twitterte, dass er „in naher Zukunft“ seine „großartige“ Rede nach dem Shutdown halten würde

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