Erstes Treffen zwischen Putin und Kim

Der russische Präsident Wladimir Putin und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un haben sich zum ersten Mal für ein längeres persönliches Gespräch in der russischen Stadt Wladiwostock getroffen. Die beiden Staatsoberhäupter diskutierten über die Situation auf der koreanischen Halbinsel und die atomare Abrüstung Nordkoreas.

Nach dem mehr als einstündigen Gespräch zeigten sich die Beiden zufrieden und bezeichneten ihr Gespräch als „inhaltsvoll“. Russland ist als Nachbarland ähnlich wie die USA an einer Abrüstung Nordkoreas interessiert. Auf Grund nordkoreanischer Atom- und Raketentests haben die Vereinten Nationen scharfe Sanktionen gegen das Land verhängt. Unter anderem droht Zehntausenden nordkoreanischen Gastarbeitern die Ausreise aus Russland. Für Nordkorea stellen diese Arbeiter eine wichtige Einnahmequelle dar. Um die Ausreise nun zu verhindern, setzt sich Russland für eine Entschärfung der Sanktionen gegen Norkorea ein. Im Gegenzug wird ein Entgegenkommen in der Atompolitik gefordert.

Im Anschluss an das Vier-Augen-Gespräch trafen sich die Delegierten beider Länder zu weiteren Verhandlungen. Nach russischen Aussagen war aber zunächst nicht geplant, dass Vereinbarungen unterzeichnet werden. Auch eine gemeinsame Gipfelerklärung war demnach nicht vorgesehen.

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