Ukraine-Krieg: Raketenangriff auf Kiew

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am Donnerstagabend wieder mit Raketen beschossen worden. Das teilt Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko via Telegram mit. Zwei Wochen lang hat es dort keine Raketenangriffe gegeben.

Der Beschuss ereignete sich nur kurz nach einer Pressekonferenz zu Fluchtkorridoren aus Mariupol mit dem UNO-Generalsekretär António Guteress und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Guteress äußerte sich gegenüber der BBC entsetzt zu den Ereignissen. Laut Selenskyj sind fünf Raketen eingeschlagen, eine davon in einem 25-stöckigen Wohnhaus. Nach Angaben des Rettungsdienstes sind mindestens zehn Menschen verletzt worden. Die USA wollen den Angriff näher analysieren.

Der Ukraine-Krieg wird weiterhin von zahlreichen Politiker*innen auf Schärfste kritisiert. Ein Präsidentenberater sagt, Russland hätte Guteress mit diesem Angriff „in den Rücken geschossen“. Bundeskanzler Olaf Scholz schreibt in einem Gastbeitrag für die Welt, Putin wende sich gegen alles, was die Demokratie ausmacht.

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