Eichenprozessionsspinner sorgen für Parksperrung in Dortmund

Die Stadt Dortmund hat den Fredenbaumpark bis auf weiteres aufgrund von Eichenprozessionsspinnern gesperrt. Mehr als 400 Bäume sind laut den Gutachtern mittlerweile befallen.

Im Westfalenpark sind ebenfalls sechs Bäume betroffen. Der Rombergpark ist hingegen frei von den Schädlingen. Ein Fachunternehmen ist seit vergangener Woche mit der Entfernung der Schädlinge beauftragt und saugt diese mit einem Staubsauger von den Bäumen. Bis der Park allerdings wieder betreten werden darf, kann es noch einige Wochen dauern.

Aktuell gibt es mehr Raupen als im vergangenen Jahr, da die Raupen sich durch die späte Wärme in diesem Jahr besser ausbilden konnten. Besonders Städte zwischen Bottrop und dem Münsterland sind betroffen.

In einem bestimmten Larvenstadium bilden sich Brennhaare, die bei Berührung zu erheblichen Juckreiz und zu Bindehautentzündungen führen können. Weil die Härchen leicht brechen, werden sie vom Wind verbreitet und können so in die Atemwege gelangen und Atemnot auslösen. Für Hunde und andere Tiere können die Eichenprozessionsspinner sogar lebensgefährlich sein.

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