Daten- und Kinderschutz: Sicherheitslücken bei Sprachassistent „Alexa“

Amazons Sprachassistent „Alexa“ birgt Risiken für Kinder und Besucher. Zu dem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.

Demnach können Kinder über die Sprachsteuerung von „Alexa“ auch Inhalte abrufen, die für Minderjährige nicht geeignet sind. Auch ein individuelles Stimmprofil auf dem Gerät ändert an dem Problem nichts, da man es nicht für einzelne Benutzer sperren kann. Doch nicht nur den Schutz von Minderjährigen bewertet der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in seinem Gutachten kritisch. Auch der Datenschutz von Besuchern sei gefährdet. So zeichne „Alexa“ nicht nur die Daten seiner Nutzer auf, sondern auch die von zufällig anwesenden Drittpersonen. Aus den Nutzungsbedingungen des Sprachassistententen gehe außerdem nicht hervor, wie lang Alexa die gesammelten Daten speichere und zu welchen Zwecken Amazon die Daten in Zukunft nutzen könnte. Bereits im April diesen Jahres hatte der Sprachassistent „Alexa“ bundesweit für Aufsehen gesorgt, als bekannt wurde, dass Amazon aufgezeichnete Befehle an „Alexa“ auswerten lässt.

 

 

 

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