Die USA beenden den Kampfjet-Deal mit der Türkei – die warnt vor „irreparablem Schaden“

Nachdem die Türkei russische Raketenabwehrsysteme gekauft hat, schließen die USA sie aus einem Kampfjet-Programm aus. Das türkische Außenministerium warnt die USA vor einem „irreparablem Schaden“.

Die größte Befürchtung der USA und ihrer Partner sei, dass Russland mithilfe der Abwehrsysteme Informationen über die Technik der amerikanischen F35-Kampfjets ausspähen könnte, die in der Türkei im Einsatz sind. Deshalb erklärte US-Staatssekretärin Ellen Lord, dass die USA und die übrigen F-35-Partner sich einig seien, dass die Türkei nicht mehr an dem Programm teilnehmen könne.

Die Türkei zeigte für diese Reaktion kein Verständnis. Die USA hätten mit der Kündigung des Programms einen schweren Fehler gemacht und beiden Ländern einen „irreparablen Schaden“ zugefügt. Die Entscheidung der USA werde dem „Geist des Bündnis (der NATO) nicht gerecht“ und sei auch nicht legitim.

Seit vielen Jahren setzt die Türkei auf die Kampfjets des NATO-Partners USA. Diese Zusammenarbeit ist nun vorbei. Schon bald sollen türkische Soldaten die an dem F-35-Programm mitarbeiten, die USA verlassen. Spätestens bis März 2020 soll der Ausschluss der Türkei aus dem F-35-Programm beendet sein. Er soll allerdings keine Auswirkungen auf das allgemeine Verhältnis zwischen den USA und der Türkei haben.

Mehr von Annika Scholz

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