100 Migranten nach Bootsunglück vermisst

Nach einem Bootsunglück im Mittelmeer werden über 100 Migranten vermisst. Einige konnten von Fischern gerettet werden. Staatliche oder private Rettungsschiffe gab es nicht. Italien will die Strafen gegen Seenotretter erhöhen.

Insgesamt waren etwa 250 Menschen aus afrikanischen und arabischen Ländern an Bord. Fischer konnten einige Personen an Land bringen, Rettungsschiffe gab es nicht. Der Chef des UNO-Flüchtlingshilfswerks, Grandi, bezeichnet das Unglück als „schwerste Tragödie im Mittelmeer in diesem Jahr“.

Italien möchte nach vielen Aufnahmen in den letzten Jahren keine neuen Flüchtlinge aufnehmen. Der Staat gibt privaten Organisationen keine Genehmigung für die Rettung der Flüchtlinge an den Häfen. Nach dem Bootsunglück möchte Italien die Strafen gegen Seenotretter verschärfen: Gegen Rettungsschiffe, die unerlaubt in italienische Hoheitsgewässer fahren, sollen Strafen von bis zu einer Millionen Euro verhängt werden.

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