Möglicher Fund von Weltkriegsbomben im Klinikviertel – Evakuierung droht

Bei Vorbereitungen für Bauarbeiten im Klinikviertel sind zwei sogenannte „Blindgänger-Verdachtspunkte“ gefunden worden. Ob es sich dabei tatsächlich um Weltkriegsbomben handelt, werde noch untersucht, teilte die Stadt Dortmund mit. Momentan plane sie die mögliche Evakuierung im Klinikviertel für Januar 2020.

Festgestellt wurden die verdächtigen Objekte an der Beurhausstraße und der Luisenstraße. Ein möglicher Gefahrenradius schätzt die Stadt zwischen 250 bis 500 Metern. Genauere Informationen könnten erst nach der Freilegung gesammelt werden. Dann werde klar, ob es sich um eine Weltkriegsbombe, mit oder ohne Zünder oder nur um harmlose sonstige Eisenteile handelt.

Der Verdacht entstand, nachdem alliierte Kriegsluftbilder des Zweiten Weltkriegs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe ausgewertet worden waren. Nahezu wöchentlich werden laut der Stadt Dortmund Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und unschädlich gemacht.

Sollten sich die Verdachtspunkte als tatsächliche Fundorte herausstellen, sei in Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg eine Entschärfung geplant. Damit einher ginge eine Evakuierung des Klinikviertels für das Wochenende am 11. und 12. Januar 2020. Die Verdachtspunkte in dem Viertel unterscheiden sich grundsätzlich nicht von anderen. Sie liegen jedoch sehr ungünstig in dichter Bebauung sowie in Nähe des Klinikums Dortmund und der Johannesklinik.

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