Prüfungsjahr 2018: Weniger Absolventen an deutschen Hochschulen

Erstmalig seit 2001 ist die Anzahl der Hochschulabsolventen in Deutschland leicht gesunken. Das teilte am Dienstag das Statistische Bundesamt mit. Die Universitäten konnten 2018 im Vergleich zum Vorjahr rund ein Prozent weniger Hochschulabschlüsse verzeichnen. Das ist in konkreten Zahlen ein Minus von 1002.

Fast die Hälfte aller Abschlüsse wurden in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erreicht. Dagegen machten nur zehn Prozent der Absolventen ihre Abschlüsse in Mathematik und Naturwissenschaften.

Studierende dieser Fachbereiche schrieben allerdings die meisten Doktorarbeiten. Trotzdem ist die Anzahl der Doktorarbeiten wie der allgemeine Trend auch gesunken (-2 Prozent), heißt es vom Statistischen Bundesamt weiter. Erhöht hat sich hingegen die Zahl der Masterabschlüsse und Lehramtsprüfungen – jeweils um drei Prozent.

An der Technischen Universität Dortmund ist bei der Zahl der Absolventen eine solche Entwicklung nicht zu erkennen. Hier schwanken die Zahlen jährlich. 2018 sank die Zahl der Abschlüsse im Vergleich zum Vorjahr um 121, so die Uni.

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