Gratis-Verhütung: Mehr Geld für Bedürftige

Für Menschen, die staatliche Leistungen wie Hartz IV, Bafög oder Wohngeld beziehen und sich in einer sozialen Notlage befinden, übernimmt die Stadt Dortmund seit Jahren bereits die Kosten für Verhütungsmittel. Ab 2020 soll der Stadt für die Gratis-Verhütung mehr Geld zur Verfügung stehen.

Unter diesen Verhütungsmitteln fallen die Antibabypille, die Spirale, das Hormonstäbchen, die Pille danach, aber auch Sterilisation oder Vasektomie beim Mann. Da die Nachfrage in den letzten Jahren nach den Fondsmitteln gestiegen ist, soll das Budget von 50 ooo auf 80 000 Euro erhöht werden. Damit könnte jährlich 400 Betroffenen pro Jahr geholfen werden, sagt Sozialdezernentin Birgit Zoerner. Der Stadtrat muss der Aufstockung noch zustimmen.

Von dem Verhütungsmittelfonds sollen vor allem bedürftige Mütter und Frauen profitieren, die über 22 Jahre alt sind. Ab diesem Alter übernehmen die Krankenkassen die Kosten für verschreibungspflichtige empfängnisverhütende Mittel nicht mehr.

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